Gesundheitstag

Man muss weniger tun, als man denkt

Der Sportmeidziner und (Bio-)Chemiker Dr. Dieter Riebe referiert am kommenden Samstag um 13.15 Uhr im Großen Haus des Parktheaters beim 13. Iserlohner Gesundheitstag.

Der Sportmeidziner und (Bio-)Chemiker Dr. Dieter Riebe referiert am kommenden Samstag um 13.15 Uhr im Großen Haus des Parktheaters beim 13. Iserlohner Gesundheitstag.

Foto: Privat

Iserlohn.   Dr. Dieter Riebe spricht beim 13. Iserlohner Gesundheitstag über „Leben ist Bewegung - optimale Herz-Kreislauf-Prävention“.

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„Leben ist Bewegung“, sagt Dr. Dieter Riebe mit Blick auf die „optimale Herz-Kreislauf-Prävention“, über die der Sportmediziner und (Bio-)Chemiker am kommenden Samstag um 13.15 Uhr beim 13. Iserlohner Gesundheitstag im Großen Haus des Parktheaters sprechen wird. „Man muss aber weniger tun, als man denkt“, kann der 63-Jährige alle beruhigen, die beim Stichwort Bewegung innerlich gleich abgewunken haben.

Dr. Riebe muss es wissen, ist er doch nicht nur seit Januar 2016 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Präventivmedizin und Präventionsmanagement, die im Rahmen des Gesundheitstages auch ihre diesjährige Mitgliederversammlung in Iserlohn abhalten wird. Der gebürtige Hamburger zählte zudem einst auch selber zu den besten deutschen Leichtathleten. Während seiner aktiven Zeit zwischen 1976 und ‘88 war er insgesamt 15 Mal deutscher Meister, davon mehrfach über die 800 Meter, zudem in Mannschaftswettkämpfen und bei Staffelläufen. Zudem kann der seinerzeit für die LG Bayer Leverkusen startende Läufer auch auf zehn internationale Einsätze als DLV-Nationalkaderathlet über 400 und 800 Meter sowie die 400 Meter Hürden zurückblicken. „Ich bin mit Willi Wülbeck um die Wette gelaufen“, erinnert sich Dr. Riebe an seine Wettkämpfe mit dem 800-m-Weltmeister.

Das Problem mit der Bewegung sei heutzutage, dass – Leistungssportler mal ausgenommen – „viele viel zu viel oder gar nichts machen“. Letzteres spiegelt sich wider im Bericht der Weltgesundheitsorganisation zur „insuffizienten körperlichen Aktivität“, mit dem der Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin am Samstag ins Thema einsteigen wird. Was es hingegen bedeutet, „körperlich ausreichend aktiv“ zu sein, wird Dr. Riebe ebenso erläutern wie die Bedeutung vor allem von Ausdauer-, aber auch von Kraft- und Faszien-Training, ebenso wie von Übungen für Beweglichkeit und Koordination, auch beispielsweise zur Sturzvermeidung. „Es geht um die Vielfalt der Möglichkeiten zur Bewegung, auch die, die man ganz nebenbei machen kann“, unterstreicht der Oberarzt der Orthopädie an der bekannten Rehaklinik Damp an der Ostsee. Dort hat Dr. Riebe, der sich auch mit Physikalischer Therapie und Chirotherapie, mit Naturheilverfahren und Bäderheilkunde auskennt, auch das Deutsche Zentrum für Präventivmedizin aufgebaut.

Die weiteren Vorträge beim 13. Iserlohner Gesundheitstag

10.15 Uhr Prof. Dr. Ingo Froböse, Sporthochschule Köln: „Akku aufladen – Was wir vom Spitzensport lernen können“

11.45 Uhr Dr. Wolfgang Welke, Marienhospital Letmathe: „Chronischer Rücken- und Nervenschmerz – wie neue minimal invasive Verfahren die Therapie verbessern“

14.45 Uhr Dr. Richard Kampmann, Bethanien: „Und ewig diese Bauchschmerzen - ein Symptom mit vielen Ursachen“

16.15 Uhr Prof. Dr. Gerd Schnack, Deutsche Gesellschaft für Präventivmedizin und Präventionsmanagement: „Stressabbau heute – Bonusjahre morgen“

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