Friedhofsprobleme

Marode Wasserleitungen auf dem Friedhof

Mit den Wasserversorgungsproblemen auf dem Hauptfriedhof soll sich auf Antrag des SPD-Fraktionsvorsitzender Peter Leye der Hauptausschuss in seiner nächsten Sitzung befassen.

Mit den Wasserversorgungsproblemen auf dem Hauptfriedhof soll sich auf Antrag des SPD-Fraktionsvorsitzender Peter Leye der Hauptausschuss in seiner nächsten Sitzung befassen.

Foto: Cornelia Merkel

Iserlohn.   SPD-Fraktionsvorsitzender Peter Leye fordert eine umfassende Prüfung zum Erhaltungszustand aller städtischen Friedhöfe.

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Die provisorisch aufgestellten Wassertanks auf dem Hauptfriedhof wird es sicherlich noch einige Zeit geben müssen, denn die gesamte Wasserversorgung ist marode. Um so ärgerlicher ist es, dass Unbekannte an einigen Behältern die Wasserhähne gestohlen haben.

Unvorhersehbare Rohrbrüche durch Materialschwäche

„Die seit längerem vor allem in der Winterperiode aufgetretenen Schäden an den Wasserleitungen auf dem Hauptfriedhof stehen in direktem Zusammenhang mit dem maroden Zustand des überalterten Leitungssystems“, erklärt Hartmut Sonderhüsken, Bereichsleitung Grünanlagen und Forst des Märkischen Stadtbetriebs Iserlohn/Hemer (SIH) auf entsprechende Anfragen des SPD-Fraktionsvorsitzenden Peter Leye im Juni und August (wie berichtet).

„Inzwischen sind die Leitungen derart marode, dass auch im Sommer unvorhersehbare Rohrbrüche, zum Beispiel durch Materialschwäche, auftreten“, so Sonderhüsken weiter, der von der aufwendigen Suche nach Leckagen an den Strängen berichtet. „Daher wurden zunächst die betroffenen Leitungsstränge abgedreht, und die Wasserversorgung durch die Vorratsbehälter sichergestellt.“ Auch mit Blick auf andere Friedhöfe in Iserlohn erklärt er: „Grundsätzlich wird es unvermeidlich sein, die Wasserversorgung auf den Friedhöfen vollständig zu sanieren.“ SIH-Bereichsleiter Sonderhüsken fordert dazu ein Gesamtkonzept.

SPD-Fraktionsvorsitzender Peter Leye beantragt in einem Brief an den Bürgermeister, das Thema „Wasserversorgung auf dem Hauptfriedhof“ im nächsten Hauptausschuss zu behandeln. Die Verwaltung solle in Zusammenarbeit mit SIH und Stadtwerken die Schäden und die Kosten für die Sanierung ermitteln und einen Plan für die Finanzierung dieser Ersatzinvestitionen vorlegen. Leye fordert regelmäßige Kontrollen für alle städtischen Friedhöfe, um Schäden rechtzeitig zu erkennen und zu beheben.

„Wie kann es sein, dass das verantwortliche SIH-Vorstandsmitglied Frau Otten weder den Verwaltungsrat des SIH noch die Verwaltung oder gar die Gremien der Stadt Iserlohn über den seit Monaten, wenn nicht Jahren bestehenden unhaltbaren Zustand informiert hat?“, fragt Fraktionschef Peter Leye in einem Brief an Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens, Vorsitzender des SIH-Verwaltungsrates. Leye verweist auf einen erheblichen finanziellen Aufwand durch die mobile Wasserversorgung durch Tankwagen.

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