Berufsbildungszentrum

Neue Halle für Auszubildende

Vertreter des BBZ und der Stadt trafen sich mit den Bauleuten zum ersten Spatenstich für die neue Ausbildungshalle  an der Handwerkerstraße 2

Foto: Cornelia Merkel

Vertreter des BBZ und der Stadt trafen sich mit den Bauleuten zum ersten Spatenstich für die neue Ausbildungshalle an der Handwerkerstraße 2

Iserlohn.  Bauberufe sollen im Neubau im Berufsbildungszentrums Priorität haben. Bei ersten Spatenstich packte auch Bürgermeister Peter Paul Ahrens mit an.

Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich Vertreter des Berufsbildungszentrums (BBZ) der Kreishandwerkerschaft und der Stadt zum ersten Spatenstich für eine neue Ausbildungshalle. Hinter dem Haus des Handwerks haben Bagger eine große Baugrube ausgehoben. „Wir freuen uns riesig auf die neue Halle, um die Ausbildung dort zu platzieren. In der 800 Quadratmeter großen Multifunktionshalle für verschiedene Gewerke werden die Bauberufe, insbesondere der Straßenbau, Priorität haben“, erläuterte BBZ-Chef Dirk H. Jedan. Sie soll zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres im September mit Leben gefüllt werden.

Das sagte er auch vor dem Hintergrund, junge Flüchtlinge in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt zu integrieren. Von der Gruppe der unbegleiteten Flüchtlinge, die sich dort in eineinhalb Jahren in den verschiedenen Berufsfeldern im Kontakt mit anderen Azubis orientieren konnten und während dieser Zeit im Internat des BBZ untergebracht waren, habe das Gros sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen und Ausbildungsplätze angetreten, einer gehe weiter zur Schule. Sie seien dem BBZ aber noch verbunden und halten „relativ stabil den Kontakt“, berichtete BBZ-Leiterin Gudrun Jung-Malberger.

„Die Kreishandwerkerschaft hat uns gern geholfen mit der Betreuung der unbegleiteten jungen Flüchtlinge“, lobte Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens das „kopierwürdige Engagement“. „Integration hängt davon ab, wie man beruflich tätig werden kann“, freute sich Ahrens über die bisherigen Erfolge bei den jungen Flüchtlingen, die im BBZ betreut wurden und sich hoch motiviert gezeigt haben.

Gemeinschaftsprojektals Musterbeispiel

BBZ-Chef Dirk H. Jedan nannte den Bau der neuen Ausbildungshalle als Musterbeispiel für ein Gemeinschaftsprojekt des privaten Ausbildungsträgers, der Stadt und dem Land Nordrhein-Westfalen und dankte allen den Beteiligten, auch den politischen Entscheidungsträgern für die Unterstützung.

Von den 800 000 Euro Baukosten trägt das Land 70 Prozent, erläuterten Alexandra Lang von der Abteilung Stadterneuerung und Freiraumplanung der Stadt sowie Stadtplaner Thorsten Grothe.

„Nur Umweltkatastrophen und Schlechtwetter können uns stoppen“, kündigte Architekt Michael Hilker die Fertigstellung Ende Juli/Anfang August an. Er lobte die gute Zusammenarbeit mit der Stadt.

Bürgermeister Ahrens zeigte sich stolz über „dieses Projekt, das mit Unterstützung der alten Landesregierung auf den Weg gebracht wurde, und das von der neuen Landesregierung mit einem Preis für eine europaaktive Kommune bedacht wurde.“

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