Freizeit

Neuer Verlauf für Rundwanderweg

Der neue Weg (rote Linie) verläuft nun über die Straßen Silberbruch, Radweg Baarbach, Mühlenstraße, Halinger Straße und Nollenloch.

Der neue Weg (rote Linie) verläuft nun über die Straßen Silberbruch, Radweg Baarbach, Mühlenstraße, Halinger Straße und Nollenloch.

Foto: Privat

Iserlohn.  Wegen der anstehenden Erweiterung der Justizvollzugsanstalt in Drüpplingsen musste der Weg umverlegt werden.

Der Iserlohner Rundwanderweg bekommt einen neuen Streckenverlauf – zumindest in kleinen Teilen. Grund ist die über die kommenden Jahre anstehende Erweiterung der Justizvollzugsanstalt in Drüpplingsen. Rund 1,7 Kilometer des alten Weges wurden „gelöscht“, die Beschilderungen entfernt. Neu ausgezeichnet wurden rund vier Kilometer. In der Summe wächst der Rundweg um Iserlohn also – von rund 63 auf knapp 66 Kilometer.

Verantwortlich für die Wegeauszeichnung ist für den Sauerländischen Gebirgsverein in Iserlohn Wegewart Dieter Mucker. Der lobt die gute und reibungslose Zusammenarbeit mit der beteiligten städtischen Bauabteilung und dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) NRW. „Das hat man auch nicht immer so“, sagt Mucker.

Unproblematisch sei das Ganze gewesen, weil die Neuverlegung nur über städtische Wege oder alte SGV-Strecken verläuft. Probleme mit Privatbesitzern von zu überquerenden Grundstücken gab es also keine.

Der neue Weg verläuft nun über die Straßen Silberbruch, Radweg Baarbach, Mühlenstraße, Halinger Straße, Nollenloch, wo der Weg wieder auf die alte Trasse des Rundwanderwegs trifft. Wald, Wiesen, einige befestigte Wege – an der grundsätzlichen Charakteristik der Strecke verändert sich nichts, außer dass es ein Stück durchs Naturschutzgebiet geht.

Weil beim Stadtmarketing noch rund 1300 Pläne mit dem alten Streckenverlauf eingelagert seien, erzählt Dieter Mucker weiter, soll diesen der neue Wegeverlauf als Beilagenzettel hinzugefügt werden.

Ab dem 1. Juni soll nun wie berichtet der Wanderbetrieb beim SGV unter Auflagen wieder starten. Der Verein muss Wanderungen nun 14 Tage vor Start anmelden. Wanderer müssen sich spätestens drei Tage vorher mit dem jeweiligen Wanderführer in Kontakt setzen. Inklusive Wanderführer dürfen zehn Personen laufen. Notwendig ist auch eine Selbstauskunft, die entweder bei der Wanderung oder besser vorab (online erhältlich) ausgefüllt werden muss. Wichtige Info in Sachen Datenschutz: „Die Selbstauskunft muss nach vier Wochen vernichtet werden“, so Dieter Mucker.

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