Notfall

Norovirus im Seniorenzentrum

Norovirus im SWI: Die Feuerwehr leitet den Einsatz an Heiligabend.

Norovirus im SWI: Die Feuerwehr leitet den Einsatz an Heiligabend.

Foto: Tim Gelewski

Iserlohn.   Einsatz an Heiligabend: Mindestens zehn Personen sind erkrankt.

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Norovirus im Seniorenzentrum Waldstadt Iserlohn (SWI): Am Sonntagmorgen um 9.36 Uhr wurde der Rettungsdienst alarmiert, weil mehrere Bewohner des SWI über Durchfall und starke Übelkeit klagten. Schnell wurde die leitende Notärztin des Märkischen Kreises hinzugerufen, um die Situation zu sichten. In der Folge wurde bei mindestens zehn Personen eine Novovirus-Erkrankung von unterschiedlicher Intensität festgestellt.

Laut einem Sprecher der Feuerwehr, die mit der Einsatzleitung vor Ort betraut ist, bestünde aktuell für keinen der Bewohner Lebensgefahr, weshalb entschieden wurde, die Behandlung der Patienten mit Infusionen vor Ort durchzuführen. Eine Sperrung von Stationen war nicht erforderlich. Die Patienten wurden lediglich auf ihren Zimmern isoliert und behandelt. Besucher müssen in Gegenwart der Erkrankten unter anderem einen Mundschutz tragen. Neben der Feuerwehr wurde auch das Gesundheitsamt alarmiert. Der Rettungsdienst der Feuerwehr ist weiter vor Ort, falls sich der Gesundheitszustand eines der Betroffenen verschlechtern und ein Krankentransport notwendig sein sollte.

Eine Norovirus-Infektion ist eine Magen-Darm-Erkrankung, die durch das gleichnamige Virus ausgelöst wird. Norovirus zeigt sich durch Symptome wie heftiges Erbbrechen und starken Durchfall. Meist besteht die Infektion nur wenige Tage und klingt ohne bleibende Schäden wieder ab. Für kleine Kinder und ältere Menschen kann der hohe Flüssigkeitsverlust durch das Norovirus aber unter Umständen lebensbedrohlich werden.

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