Ehrenamt

Nur mal kurz die Welt besser machen

Gaby Iserloh, Erich Reinke und „Stoppi“ (das Maskottchen) stellten die Pläne der 72-Stunden-Aktion vor.

Gaby Iserloh, Erich Reinke und „Stoppi“ (das Maskottchen) stellten die Pläne der 72-Stunden-Aktion vor.

Foto: Michael May

Iserlohn/Hemer.   Am 23. Mai startet bundesweit die 72-Stunden-Aktion – in Iserlohn und Hemer ökumenisch.

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Drei Tage, um die Welt ein kleines Stückchen besser zu machen: Am 23. Mai startet nach sechs Jahren Pause die bundesweite 72-Stunden-Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Bis zum 26. Mai werden Gruppen aus Iserlohn, Menden, Hemer und Balve sich bei selbst gewählten (Do-it-Variante) oder vom Veranstalter erst am Starttag bekanntgegebenen Aktionen (Get-it-Variante) engagieren. Vorgabe zu den Aktionen: Sie sollen einen direkten Bezug zur Umgebung haben oder international ausgerichtet sein. „Ein Schwerpunkt soll auch die Geflüchtetenarbeit sein“, erklärt Erich Reinke, Leiter des Evangelischen Jugendreferates Iserlohn, der gemeinsam mit Gaby Iserloh, Referentin des Dekanats Märkisches Sauerland, jetzt die Pläne vorstellte. Im Einzugsgebiet um Iserlohn und Hemer nämlich ist die Aktion ökumenisch angelegt.

Paten aus öffentlichen Leben unterstützen die Aktion

Unterstützt werden die Teilnehmer der Aktion von Paten aus dem öffentlichen Leben. Bei der letzten Auflage 2013 war unter anderem auch die spätere Bürgermeister-Kandidatin Katrin Brenner mit von der Partie. Auch der ehemalige Bürgermeister Michael Esken war in der Vergangenheit schon mit dabei. Rund 100.000 Jugendliche und Kinder hatten sich 2013 bei 4000 Projekten beteiligt.

„Die Jugendlichen starten Projekte, die sonst mit öffentlichen Geldern gemacht werden müssten“, erzählt Reinke weiter. In der Vergangenheit wurden so schon Projekte im Floriansdorf umgesetzt, wo die „Arena“ gebaut wurde. Auch an den Außenlagen des St. Pankratius-Altenheims und anderen Einrichtungen wurde gearbeitet.

Mit dabei sind diesmal die Pfadfinder – Stamm Ratpert und Jugendliche des Pastoralverbundes, die im Letmather Altenheim St. Kilian aktiv werden wollen. Auf dem Plan steht unter anderem der Einriss einer Wand und die Erweiterung einer Terrasse, außerdem Spiel und Spaß mit den Bewohnern sowie ein Café-Besuch.

Der Stamm Arche aus Iserlohn wird das Außengelände des Kindergartens St. Hedwig gestalten. Mit an Bord in Iserlohn ist auch der Checkpoint Iserlohn, dem in der „Get-it-Variante“ eine Aufgabe zugewiesen werden wird. An dem Wochenende werden die Projektbeteiligten auch Besuch unter anderem von Superintendentin Martina Espelöer erhalten sowie von weiteren hochrangigen Vertretern beider Konfessionen – quasi als Anerkennung für das Engagement.

Abschlussveranstaltung am 14. Juni im Sauerlandpark

Am Freitag, 14. Juni, 18 Uhr, gibt es eine Abschlussveranstaltung im Casino des Sauerlandparks, bei der Bilder und Videos von den einzelnen Projekten und deren Ergebnissen gezeigt werden sollen. Auch der Poetry-Slammer Marian Heuser wird mit dabei sein.

Weitere Informationen zu der Aktion gibt es auf der Homepage des BDKJ (bdkj-mk.de) oder auf dessen Facebook-Auftritt zu sehen.

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