Osterkirmes

Nur zwei Randalierer?

Was genau am Mittwoch auf der Osterkirmes am Seilersee im Laufgeschäft „Geisterhaus“ passiert ist, muss jetzt die Polizei klären.

Foto: Wolfgang Meutsch

Was genau am Mittwoch auf der Osterkirmes am Seilersee im Laufgeschäft „Geisterhaus“ passiert ist, muss jetzt die Polizei klären. Foto: Wolfgang Meutsch

Iserlohn.   Ein Vorfall auf der Osterkirmes beschäftigt die Polizei und die Facebook-User.

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Auf der Osterkirmes hat es am Mittwoch gegen 17.50 Uhr einen Vorfall gegeben, dessen genaue Umstände derzeit noch unklar sind, der aber die Polizei beschäftigte und für hitzige Diskussionen im sozialen Netzwerk Facebook sorgte.

Eine Sprecherin der Polizei bestätigte gestern am späten Abend, dass um 17.32 Uhr vom Wach- und Sicherheitsdienst der Kirmes zunächst eine Familienstreitigkeit mit zehn beteiligten Personen gemeldet worden war. Beim Eintreffen der Beamten hätten sich die Besucher jedoch schon wieder vertragen gehabt.

Während die Polizei aber noch vor Ort war, seien ihr zwei Randalierer aus dem Laufgeschäft „Geisterhaus“ gemeldet worden. Die Männer, Jahrgang 1992 und 1998, die nicht aus Iserlohn kämen und einen Migrationshintergrund hätten, seien mit auf die Wache genommen worden, die sie aber nach der Feststellung der Personalien und der so genannten Sachverhaltsaufnahme wieder verlassen durften. Die Polizeisprecherin teilte zudem mit, dass es bei dem Vorfall auch eine Geschädigte gebe, zu der sie aber keine weiteren Informationen wie das Alter oder die Art der Schädigung habe. „Das wurde beides als ein gemeinsamer Einsatz unter den Stichworten Familienstreitigkeit/Randale erfasst“, sagte die Sprecherin. Von einer Vergewaltigung stünde nichts im Einsatzbericht, sagte sie mit Blick auf die Diskussionen bei Facebook, wo eben Augenzeugen der Polizeiaktion genau diesen Vorwurf gegenüber den beiden Männern erhoben.

Auch Konstantin Müller, Vorsitzender des Schaustellervereins Iserlohn-Schwerte, der zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht auf dem Platz war, hatte die Diskussionen verfolgt, konnte aber gestern Abend noch nichts weiter dazu sagen. „Ich kann mir so etwas beim besten Willen nicht vorstellen.“ Man werde die polizeilichen Ermittlungen mit aller Kraft unterstützen. „Denn die Sicherheit auf dem Festplatz ist unser höchstes Gut“, betonte Müller.

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