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Paul Ziemiak ist der „Aufsteiger des Jahres“

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen hielt die Laudatio auf Paul Ziemiak.

Foto: Privat

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen hielt die Laudatio auf Paul Ziemiak. Foto: Privat

Iserlohn/Berlin.   Der Iserlohner hat in Berlin den Politik-Preis eines Fachmagazins abgeräumt

Es war ein besonderer Abend für die Junge Union Deutschland, vor allem war es aber ein besonderer Abend für Paul Ziemiak. Der Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der CDU Iserlohn ist bei einem Politik-Award in der Kategorie „Aufsteiger des Jahres“ ausgezeichnet worden.

Der Politik-Preis wird seit 2003 jährlich vom Fachmagazin „politik&kommunikation“ vergeben. In sieben Kategorien werden die besten politischen und gesellschaftlichen Kampagnen des vergangenen Jahres ausgezeichnet. Außerdem werden in drei Sonderkategorien Politiker geehrt, die durch besondere Leistungen hervorgetreten sind. Preisträger der vergangenen Jahre waren unter anderem Christian Lindner, Andrea Nahles, Ursula von der Leyen und Heiner Geißler.

Ministerin Ursula von der Leyen hält Laudatio

Seit Donnerstag gehört auch der Iserlohner Paul Ziemiak zu diesem erlesenen Kreis. „Das ist eine große Ehre für mich, aber vor allem für das ganze Team der Jungen Union Deutschland, das in den letzten Jahren und vor allem während des Wahlkampfes einen fantastischen Job gemacht hat“, widmete Ziemiak den Preis seinen CDU-Mitstreitern und „allen jungen Menschen, egal in welcher Partei sie sich politisch engagieren“.

Die Laudatio auf den 32-Jährigen hielt Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen, die in ihrer Rede den bisherigen Werdegang des „Aufsteigers des Jahres“ würdigte. „Die größte politische Jugendorganisation zu leiten, dafür braucht es mehr als nur Talent und Rhetorik“, so von der Leyen über Ziemiak, der laut der Verteidigungsministerin „aber auch in seiner heiß geliebten Stadt Iserlohn versucht, Dinge nach vorne zu bringen“. Außerdem wagte sie einen Ausblick in die – aus ihrer Sicht sehr aussichtsreiche – Zukunft des aufstrebenden Politikers. „Jede Generation hat ihren Kanzler, in meiner Generation ist es Angela Merkel. Sie, Paul Ziemiak, gehören definitiv einer anderen Generation an.“

Auch die Begründung der Jury, die aus Politikwissenschaftlern, Wahlkampfexperten, Kommunikatoren und Journalisten bestand, war voll des Lobes für den Bundesvorsitzenden der Jungen Union: „Paul Ziemiak ist eines der jüngsten der derzeit bekannter werdenden Gesichter auf dem bundespolitischen Parkett und vor den Fernsehkameras. Seit mehr als drei Jahren führt er erfolgreich den größten politischen Nachwuchsverband, die Junge Union Deutschlands. Nach seiner Wahl in den Deutschen Bundestag hat er immer wieder eingefordert, die Wahlverluste der Union selbstkritisch zu analysieren.“ Wirklich viel Zeit, die Auszeichnung ausgiebig mit seinem Team und den vielen Gratulanten zu feiern, hatte Paul Ziemiak allerdings nicht.

Nach der Verleihung wird über Koalition verhandelt

Direkt nach der feierlichen Preisverleihung in der Hauptstadt-Repräsentanz der Deutschen Telekom ging es für den Iserlohner zurück in die CDU-Zentrale. Dort standen noch bis tief in die Nacht die aktuell laufenden Koalitionsverhandlungen in der Arbeitsgruppe „Familie, Frauen, Jugend, Senioren und Demokratieförderung“ auf dem Programm.

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