Naturschutz

Pflanzen tauschen für die Umwelt

Hartwig Stübe, Peter Bunge und Susanne Oelmann-Saul (v. li.) vom Naturschutzbund bereiten die Pflanzentauschbörse auf dem Stiftungshof vor.

Hartwig Stübe, Peter Bunge und Susanne Oelmann-Saul (v. li.) vom Naturschutzbund bereiten die Pflanzentauschbörse auf dem Stiftungshof vor.

Foto: Jennifer Katz

Kalthof.  der Naturschutzbund lädt am 13. Oktober wieder zur großen Börse auf den Stiftungshof ein.

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Geteilte Stauden, Sämereien und vieles mehr erwartet die Besucher der inzwischen sechsten Pflanzentauschbörse des Naturschutzbundes (Nabu) auf dem Kalthofer Stiftungshof. Am Sonntag, 13. Oktober, von 11 bis 16 Uhr sind Interessierte an den Zollhausweg eingeladen, um ihre Freude am Gärtnern mit anderen zu teilen.

Susanne Oelmann-Saul, beim Nabu MK unter anderem für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig, sagt: „Auch die, die selbst keine Pflanzen zum Tauschen mitbringen können, dürfen sich welche mitnehmen – gegen eine Spende.“ Ihr Mitstreiter Peter Bunge erklärt: „Es können Pflanzen aus dem Garten oder vom Balkon mit anderen Gärtnern oder dem Nabu getauscht werden. Unsere heimischen Vögel, Schmetterlinge, Wildbienen und Co. finden in einem naturnahen Garten reichlich Nahrung und Nistmöglichkeiten.“

Der Nabu setze sich daher auch für den Schutz vielfältiger Lebensräume, Artenschutz und den schonenden Umgang mit endlichen Ressourcen ein. Mit dem Tausch von Pflanzen würde eine bunte Artenvielfalt in den Garten, auf die Terrasse oder auf den Balkon einziehen. Bunge erklärt, dass gleichermaßen „alte“ Gartenpflanzen, die im Handel nicht mehr erhältlich sind, gefragt sind wie auch Ableger von Margeriten, überzähliger Rittersporn und die Saat von Gemüse, Wildstauden und Kräutern. Wer etwas beisteuert, wird um die Beschriftung mit dem deutschen beziehungsweise botanischen Namen gebeten.

Imker und Fledermausgruppe stellen sich vor

Bunge unterstreicht: „Jetzt gibt es noch die Möglichkeit, Pflanzen zu sammeln beziehungsweise zu teilen oder auszubuddeln.“ Susanne Oelmann-Saul weiß: „Manche warten extra auf die Börse, bevor sie ihren Garten für den Herbst vorbereiten. Letztes Mal war ein älteres Ehepaar sogar mit einem eigenen Tisch gekommen.“

Doch beim reinen Tausch soll es am 13. Oktober nicht bleiben. Diejenigen, die Fragen rund um das Gärtnern haben, sind auf dem Stiftungshof ebenfalls an der richtigen Adresse. Dort werden auch Vertreter des Imkervereins Kalthof anzutreffen sein. Sie werden Honig und Wachsprodukte verkaufen sowie über ihr Hobby sprechen. Die neugegründete Fledermausgruppe des Naturschutzbundes MK wird sich und ihr Anliegen, die Tiere zu pflegen und zu schützen, vorstellen. Führungen über den Stiftungshof und ein Kuchenbüfett runden das Programm ab.

Bereits am Freitag, 11. Oktober, haben diejenigen, die bei der Tauschbörse nicht dabei sein können, die Gelegenheit, ihre Pflanzen am Zollhausweg abzuliefern.

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