Trinklied

Premiere für das Forsthaus-Löhen-Lied

Der Kegelclub „Püdelkönige“ überraschten Jens Neffin mit der Premiere des Forsthaus-Löhen-Liedes.

Foto: Cornelia Merkel

Der Kegelclub „Püdelkönige“ überraschten Jens Neffin mit der Premiere des Forsthaus-Löhen-Liedes.

Iserlohn.   Die „Pudelkönige“ überraschen Betreiber Jens Neffin mit einer musikalischen Einlage.

Betreiber Jens Neffin staunte nicht schlecht, als die Kegelbrüder „Pudelkönige“ ihre gesellige Kaffee-Tafel mit Frauen zum Anlass nahmen, ihn mit der Premiere ihres Forsthaus-Löhen-Liedes zu überraschen. Die sangesfreudigen Kegelbrüder, die bei ihren Treffen nicht nur die Kugeln rollen lassen, sondern auch ihr dickes Liederbuch mit umgedichteten Volksliedern dabei haben, boten erst mit einem Grammophon das alte Försterhaus-Walzerlied von Luise Stemmler-Brandin dar.

Und dann sangen sie die Iserlohner Variante aus der Feder von Wilfried Diener: „Im alten Forsthaus Löhnen hoch überm Lägertal, da ist es wunderschön, da schmeckt das Pils nicht schal.“ So sangen „die Pudelkönige“ in der ersten Strophe, die sie am Ende nochmal wiederholten.

Ebenfalls Mitglied im Kegelclub seiner früheren Kollegen der beiden Hagener Berufsschulen ist der Iserlohner Heimatautor Wilfried Diener. Er dichtete das Lied um, das quasi eine Liebeserklärung an die unter Denkmalschutz stehende Traditionsgaststätte in dem 1880 errichteten Backsteinhaus ist, die Neffin im Jahr 2016 vom Sauerländischen Gebirgsverein erworben und seither mit neuem Leben gefüllt hat.

In dem Lied heißt es weiter: „In Iserlohn, da steht das Forsthaus Löhen hoch überm Lägertal am Wiesenrand. Durch Wald bergauf, bergab dorthin zu gehen, ist seit Jahrzehnten vielen wohl bekannt.“ In den nächsten Strophen wird das Trinklied konkreter: „Lasst uns hinauf zum Forsthaus Löhen gehen, dort oben ist fürwahr die heile Welt. Wenn draußen all die rauen Stürme wehen, wir hier ein Danztürmchen für uns bestellt. Wenn wir vereint im Forsthaus Löhen sitzen, und ist ein Danztürmchen frisch eingeschenkt, dann müssen wir dabei nicht länger schwitzen, denn fröhlich wird das Pils zum Mund gelenkt. Drum Freunde, lasst uns hier die Gläser heben. Im Forsthaus Löhen ist es immer schön. Wir trinken auf Gesundheit und das Leben und dass wir uns noch oft hier wiederseh’n.“

Ausflugsgastronomie schon seit Kindheitstagen bekannt

Wilfried Diener und seine Kegelbrüder überreichten ihr Trinklied mit einkopierten Bildern von Danztürmchen-Flaschen und -Holzkiste gerahmt an den Gastwirt, der dann mit dem frisch gezapften Pils mit ihnen und den Ehefrauen der Kegelbrüder anstieß. Wilfried Diener erzählte, dass er schon in Kindheitstagen die Ausflugsgastronomie mit seinen Eltern genossen habe: „Im Sommer kehrte man zu Kaffee und Kuchen im Forsthaus Löhen ein.“

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