Abriss der Parkhalle

Pütter-Saal ist bereits Geschichte

Vom Senator-Pütter-Saal ist nicht mehr viel übrig geblieben.

Vom Senator-Pütter-Saal ist nicht mehr viel übrig geblieben.

Foto: Michael May

Iserlohn.   Nach der Entkernung hat nun der Abriss des Parkhallenkomplexes begonnen.

Bislang musste man einen Blick in das Halleninnere werfen, um einen Eindruck vom Fortschritt der Abrissarbeiten an der Parkhalle zu erhalten. Nachdem die Entkernungsarbeiten im Inneren so gut wie abgeschlossen sind, hat nun der Abbruchbagger das Sagen. So ist der Senator-Pütter-Saal bereits Geschichte, nur ein paar nach Materialien sortierte Schutthaufen sind geblieben. Wegen der Leichtbauweise hatte der Bagger dabei leichtes Spiel.

Dämmwolle in großen weißen Säcken verpackt

An mehreren Stellen sind über 100 große weiße Plastiksäcke aufgetürmt, in denen sich die alte Dämmwolle befindet, die separat entsorgt wird. An der Ecke der Hallenfronten zum Parkplatz und zum Spielplatz hin wurden am gestrigen Nachmittag mehrere dieser Säcke in Container verladen. Genau an dieser Stelle, so teilte der Baggerführer des Abbruchunternehmens Lukassen mit, soll nun der Abbruch der Haupthalle beginnen. Hier den Anfang zu machen, habe den Vorteil, Abbruchmaterial direkt in Container verladen zu können. Am Mittwoch soll noch ein zweiter Bagger dazukommen, um die „Schlagzahl“ der Arbeiten entsprechend zu erhöhen.

Bis Ende Mai, so der Baggerführer, soll die altehrwürdige Iserlohner Parkhalle dann endgültig Geschichte sein. Übrig bleiben wird dann nur noch die Bodenplatte. Die verbleibt wie berichtet zunächst, damit die Abbrucharbeiten nicht mit dem IBSV-Schützenfest vom 6. bis 9. Juli kollidieren. Nach dem Schützenfest wird dann auch Bodenplatte beseitigt.

Die Bühnentreppe steht draußen am Bauzaun

Ein kleines Detail am Rande: Vor dem Bauzaun im Bereich des Spielplatzes steht eine Treppe. Es dürfte sich um die Treppe handeln, über die im Laufe der Jahre viel Prominenz gestiegen ist, um auf die Bühne der Parkhalle zu kommen. Nun steht sie also da draußen. Steigt man die paar Stufen hinauf, hat man zwar keinen Panoramablick, ein bisschen mehr vom niedergerissenen Pütter-Saal kann man aber schon sehen.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben