Schwerer Unfall

Rettungswagen kollidiert bei Notfall-Einsatz: vier Verletzte

Ein schwerer Verkehrsunfall mit vier Verletzten hat sich in Sümmern im Kreuzungsbereich der Sümmerner Straße/Freilandstraße ereignet. Beteiligt sind ein Rettungswagen der Berufsfeuerwehr Iserlohn und ein Ford.   

Ein schwerer Verkehrsunfall mit vier Verletzten hat sich in Sümmern im Kreuzungsbereich der Sümmerner Straße/Freilandstraße ereignet. Beteiligt sind ein Rettungswagen der Berufsfeuerwehr Iserlohn und ein Ford.   

Foto: Cornelia Merkel

Sümmern.   Tragischer Rettungseinsatz: Vier Verletzte fordert der Einsatz des Rettungsteams der Iserlohner Berufsfeuerwehr am Samstagabend in Sümmern.

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Zum zweiten Mal ist ein und derselbe Rettungswagen der Feuerwehr in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt worden. Auf der Fahrt zu einem internistischen Notfall in Sümmern krachte der RTW am Samstagabend mit einem Ford zusammen. Um 18.29 Uhr befuhr ein 69-jähriger Mendener mit seiner 75-jährigen Beifahrerin die Sümmerner Straße in Richtung Sümmern, wollte bei Grün im Kreuzungsbereich Freilandstraße nach links abbiegen und übersah den Rettungswagen. Dort kollidierte der Mendener mit dem Rettungswagen, der mit Blaulicht und Martinshorn bei Rotlicht mit Sondernutzungsrecht von der Landhauser Straße in den Kreuzungsbereich gefahren war. Der Fahrer konnte nicht mehr ausweichen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Ford gegen einen Schaltkasten und eine Ampelanlage geschleudert.

Der Unfall forderte vier Verletzte: den 41-jährigen Fahrer und die 21-jährige Beifahrerin des Rettungswagens sowie die Senioren aus Menden. Die Unfallopfer wurden auf umliegende Krankenhäuser in Iserlohn und Hagen verteilt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Den Schaden gibt die Polizei mit 21.000 Euro an. Der Rettungswagen war bereits vor eineinhalb Jahren in Hagen verunglückt, war zu erfahren.

Die Polizei leitete den Verkehr während der Unfallaufnahme über die Landhauser Straße um. Die Feuerwehr streute den Kreuzungsbereich ab. Eine Kehrmaschine beseitigte danach die Unfallspuren.

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