Dorfleben

Rheinen blickt auf bewegtes Jahr

Mehr Besucher als erwartet konnte Vorsitzende Doris Mikus beim Jahresrückblick begrüßen.

Foto: Jennifer Katz

Mehr Besucher als erwartet konnte Vorsitzende Doris Mikus beim Jahresrückblick begrüßen. Foto: Jennifer Katz

Rheinen.   Die Dorfgemeinschaft Rheinen will ihren 40. Geburtstag 2018 mit zahlreichen Veranstaltungen feiern.

Bouleturnier, Mountainbike-Ausflug, Frauen-Kochen, Männer-Biertasting, Weihnachtstreff, Nähkurs, Radtour, Vorlesetag, Säuberungsaktion – die Liste der Veranstaltungen, die die Dorfgemeinschaft Rheinen während der vergangenen zwölf Monate auf die Beine gestellt hat, ließe sich noch ewig fortsetzen. In einer Bilderschau haben Mitglieder und Gäste traditionell das alte Jahr Revue passieren lassen.

Vorsitzende Doris Mikus erklärte: „Es war ein wunderbares Jahr mit vielen Höhepunkten und auch Kleinigkeiten, die nicht so gut gelaufen sind. Alle, die nach den Veranstaltungen schreiben, wie man es hätte besser machen können, lade ich herzlich zur Mitarbeit im Vorstand ein.“ Mikus und ihre Mitstreiter konnten am Sonntag mehr Besucher im Dorfgemeinschaftshaus begrüßen, als erwartet wurden. Immer wieder wurden Stühle in den Saal getragen. „Die Hütte ist voll, es passt kein Mantel mehr an die Garderobe – wie schön“, freute sich Doris Mikus bei der Begrüßung der etwa 60 Besucher. „Das sind fast zehn Prozent der Rheinener Einwohner, stellt Euch mal vor, Hamburg würde so was machen und zehn Prozent würden kommen, da würde jeder Saal aus den Nähten platzen – so was geht eben nur in Rheinen“, erklärte die Vorsitzende der zurzeit 396 Mitglieder starken Dorfgemeinschaft.

Kurzweilige Bilderschauvon Ursula Schmidt

Für den Rückblick hatte Ursula Schmidt eine Fülle von Fotos zu einer unterhaltsamen Präsentation mit musikalischer Untermalung zusammengestellt. Immer wieder stießen sich die Zuschauer an, schmunzelten oder lobten das, was sie erlebt hatten. Neben bewährten Angeboten gab es im nun vergangenen Jahr auch Premieren: Mit 15 Teilnehmern wurde die alte Tradition, Rheinener Kinder an besondere Orte zu entführen, mit dem Besuch der Balver Höhle wieder aufgenommen. Und auch die Mountainbike-Tour, die der ADFC kostenfrei für die Dorfgemeinschaft organisiert hatte, war ein voller Erfolg beim Nachwuchs.

Bewährte und neue Angebotefür das Festjahr

Das Jahr 2018 soll in Rheinen noch ereignisreicher werden. „Die Dorfgemeinschaft wird 40 Jahre alt, und da wollen wir ein Festjahr bieten, wie es sich für eine 40-Jährige gehört, mit einem Feuerwerk von Veranstaltungen“, erklärte Doris Mikus den Besuchern am Sonntag. Zum Programm gehören bekannte und beliebte Veranstaltungen wie das Osterfeuer und das Weihnachtsdorf, aber auch Neues. So soll es am 3. Juni einen Kreativ- und Genussmarkt am und im Dorfgemeinschaftshaus geben. „Viele Stände mit Selbstgemachtem wie Genähtem und Getöpferten“, verspricht die Vorsitzende. Unter dem Titel „Die Brücke – Das Fest“ soll die bereits für 2017 geplante, aber wegen Regens abgesagte Veranstaltung an der Brücke am Osterfeldweg am 1. Mai nachgeholt werden. „Das passt ganz gut, weil das Osterfeuer kurz vorher ist und der nette Bauer vom Osterfeldweg bis zum 1. Mai seine Feldscheune leer lässt. So können wir auch bei schlechtem Wetter feiern“, berichtete Mikus.

Ein historisch-kulinarischer Spaziergang soll sich während der Sommerferien durch Rheinen bewegen und an Stationen Halt machen, die während der letzten vier Jahrzehnte von Bedeutung waren. Dort soll es passende Schlückchen und Häppchen geben. „Bei der Kulturnacht am 1. September hauen wir diesmal richtig einen raus“, kündigte Doris Mikus an. Diesmal soll das Ganze nicht in Form eines Spaziergangs, sondern am und im Dorfgemeinschaftshaus organisiert werden. Für den Oktober ist ein „Krimi-Running-Dinner“ geplant: An verschiedenen Orten, wie zum Beispiel in einer Backstube, werden die einzelnen Gänge eines Menüs serviert, dazu lesen die „Mörderischen Sauerländer“ Texte vor. „Einige wissen noch gar nicht, dass es bei ihnen stattfindet“, überraschte die Vorsitzende Anwesende, die sie als Gastgeber im Auge hat.

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