Janke-Nachfolge

Schillerplatz: Schmitt will Olaf Pestl

IGW-Geschäftsführer Olaf Pestl.

Foto: Michael May

IGW-Geschäftsführer Olaf Pestl. Foto: Michael May

Iserlohn.   Aufsichtsratsvorsitzender Michael Schmitt dankt Mike-Sebastian-Janke für seine Arbeit.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Schillerplatz GmbH, Michael Schmitt (CDU) möchte zeitnah die Nachfolge in der Geschäftsführung der Gesellschaft regeln. Der aktuelle Geschäftsführer heißt Mike-Sebastian Janke, der bekanntlich zum 1. August die Stadtverwaltung in Richtung Kreis Unna verlässt.

Schmitt möchte das Thema im Rat am 29. Mai behandelt wissen – mit der Zielsetzung, dass der Aufsichtsrat der Schillerplatz GmbH in seiner Sitzung am 5. Juni einen Nachfolger wählen kann. So wäre gewährleistet, dass eine effektive Ämterübergabe erfolgen könne.

Michael Schmitt bewertet es als großen Vorteil, dass mit Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens, IGW-Geschäftsführer Olaf Pestl und S-Probis-Geschäftsführer Frieder Altrogge gleich drei ehemalige Baudezernenten im Aufsichtsrat vertreten sind. Michael Schmitt würde in einer Berufung Olaf Pestls die Ideallösung auf dem Geschäftsführerposten der Schillerplatz-GmbH sehen. „Olaf Pestl war bereits als Baudezernent mit dem Thema Schillerplatz beschäftigt und kennt zugleich die aktuellen Diskussionen in der GmbH“, sagte Schmitt auf Anfrage.

Pestl könne die notwendige Kontinuität gewährleisten, um das wichtige Projekt Schillerplatz zu Ende zu bringen. Gleichzeitig dankte der Aufsichtsratsvorsitzende dem scheidenden Stadtbaurat Mike-Sebastian Janke für seine bisherige Arbeit. Er habe das Mammutprojekt Schillerplatz auf die Schiene gebracht und auch erste Weichen gestellt.

Auch SPD-Fraktionsvorsitzender Peter Leye sieht die Notwendigkeit einer zeitnahen Nachbesetzung in der Geschäftsführung der Schillerplatz-GmbH. Nach Jankes Weggang dürfe keine Vakanz entstehen. Auf Anfrage sagte er, dass es noch keine personelle Festlegung gebe. Einen Geschäftsführer einer städtischen Gesellschaft wie der GfW, IGW oder der S-Probis (Sparkassentochter) zusätzlich mit dieser Aufgabe zu betrauen, sei aber ein gangbarer Weg. Klar sei für ihn, dass die Geschäftsführung keine zusätzlichen Personalkosten verursachen dürfe.

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