Musikschule

Schnuppertag hilft bei der Entscheidung

Musikschullehrer Stefan Beumers zeigte den Kleinsten, wie eine Trompete funktioniert.

Foto: Annabell Jatzke

Musikschullehrer Stefan Beumers zeigte den Kleinsten, wie eine Trompete funktioniert. Foto: Annabell Jatzke

Iserlohn.   Ein Mal im Jahr lädt die Musikschule Iserlohn Familien ein.

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Mein Kind hat Spaß an Musik, doch welches Instrument soll es sein? – Diese Frage stellen sich viele Eltern im Laufe der Zeit. Schön ist es, wenn sich dann die Gelegenheit ergibt, verschiedene Instrumente auszuprobieren, um das Passende f zu finden. Genau an diesem Punkt knüpft die Musikschule Iserlohn mit ihrem großen Schnuppertag für die ganze Familie an. „Wir wollen eine Entscheidungshilfe bieten, wenn es um die Frage geht, welches Instrument es sein soll“, unterstreicht Musikschulleiter Paul Breidenstein die Idee hinter der Veranstaltung, zu der am Samstagnachmittag eingeladen wurde.

Bei bestem Wetter konnte der Schnuppertag sowohl drinnen als auch draußen stattfinden. Draußen konnten Besucher beispielsweise Schülern und Schülerinnen der Musikschule bei ihrem Auftritt zuhören. Außerdem hatten die Kinder dort die Möglichkeit, sich auf der Hüpfburg auszutoben. Drinnen bestand die Chance, alles einmal selbst auszuprobieren, sei es Saxophon, Gitarre, Trompete, Flöte sowie Schlagzeug oder alle anderen Instrumente. Oft kennen Kinder gewisse Instrumente nur vom Erzählen oder Ansehen, selbst ein Instrument anzufassen und es auszuprobieren, ist dann etwas Besonderes. In den einzelnen Unterrichtsräumen vom Keller bis zum Obergeschoss standen zudem Lehrkräfte Rede und Antwort rund um ihr Instrument.

Sitzkissenkonzert,Basteln und Tänze

Auch für die ganz Kleinen gab es schon Angebote. Sie konnten sich mit dem Malen und Basteln von Instrumenten oder Kindertanz mit den Lehrkräften der Grundstufe die Langeweile vertreiben. Im Konzertsaal fanden zudem zwei Sitzkissenkonzerte mit Musik für die Jüngsten statt. Selbstverständlich war auch bestens für das leibliche Wohl der zahlreichen Besucher gesorgt. Paul Breidenstein und die 37 Lehrkräfte bieten bereits Musik für die Kleinsten an. Da wären beispielsweise die „Musikkäfer“, das sind Kinder im Krabbelalter, die zusammen mit den Eltern erste musikalische Erfahrungen machen. An Instrumenten wird gewöhnlich ab fünf Jahren der erste Unterricht erteilt.

Unterrichtet werden an der Iserlohner Musikschule und in der Zweigstelle fast alle Fächer. Eins zeigt sich immer wieder, es braucht gar keine lange Zeit, um schon erste kleine Erfolge hören zu können. Bereits nach einem halben Jahr sind die Schüler und Schülerinnen der Musikschule in der Lage, erste kleine Stücke vorzuspielen. Insgesamt bringt es die heimische Musikschule auf eine beachtliche Anzahl an Fachbelegungen, die sehr gute Resonanz beim großen Schnuppertag wird diese Anzahl sicherlich noch etwas steigen lassen.

Nicht nur an der Musikschule Iserlohn wird einmal pro Jahr der große Schnuppertag auf die Beine gestellt, auch in der Zweigstelle Letmathe gibt es dieses Angebot. Dort wird das nächste Mal am Samstag, 23. September, zwischen 14 und 18 Uhr zum Schnuppern und Staunen eingeladen.

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