Baustelle

SIHK rät, die Händler stets zu informieren

Iserlohn.   Janke spricht über Schillerplatz-Pläne

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Auf Einladung der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) hat Iserlohns Stadtbaurat Mike-Sebastian Janke in der SIHK-Geschäftsstelle über die „Umgestaltung der Herzzelle“ des Iserlohner Handelsstandortes berichtet. Janke sprach von „Stadtreparatur“, die mit dem Umbau der Sparkasse und dem Abriss der vorgelagerten Ladenzeile startet. Seit 1967 habe sich am Schillerplatz nicht viel geändert, ein wichtiges Ziel sei insbesondere die Angleichung der unterschiedlichen Höhenniveaus.

Erst kürzlich hat die SIHK-Vollversammlung „Anforderungen der Wirtschaft an eine integrierte Stadtentwicklung“ formuliert. Die Berücksichtigung der verschiedenen Disziplinen, angefangen beim Denkmalschutz über die Einzelhandelsstruktur und das Verkehrs- und Parkraumkonzept durch die Iserlohner Stadtplanung, entspricht der Forderung, sich an den tatsächlichen Potenzialen einer Stadt zu orientieren und die verschiedenen Themenbereiche integriert zu bearbeiten.

„Insbesondere ist uns im Rahmen solcher bedeutsamen Stadtentwicklungsprojekte die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren aus Verwaltung und Handel und die intensive Kommunikation untereinander wichtig“, formuliert Burkhard Blesel, Vorsitzender des SIHK-Ausschusses für Handel und Dienstleistungen sein Anliegen.

Die anwesenden Händler machten im Laufe des Gespräches deutlich, dass sie eine Attraktivitätsminderung der Innenstadt befürchten, sollte die Bauzeit sich stark in die Länge ziehen und Provisorien zum Alltag werden. „Wichtig ist es seitens der Verwaltung, diese Ängste mit ausführlichen und regelmäßigen Informationen zu nehmen und die Händler bei den Kommunikationsmaßnahmen in Richtung der Kunden zu unterstützen“, rät SIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Ralf Geruschkat. Die Einrichtung einer Informationsstelle, der „Schillerbox“, stelle einen guten Ansatz dar. Blesel und Geruschkat plädierten einstimmig dafür, die Informationspolitik noch aktiver anzugehen.

Am Ende herrschte Einigkeit darüber, dass die Entwicklungen am Schillerplatz gute Veränderungen für Iserlohn bedeuten und es nun gelte, die Baustellenzeit gemeinsam bestmöglich durchzustehen. „Eine erfolgreiche Entwicklung dieses Standortes kann eine Hebelwirkung für den Gesamtstandort entfalten“, ist Stadtbaurat Janke sicher.

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