Stadtleben

So sieht das neue Altstadt-Parkhaus aus

Das Parkhaus in der Altstadt soll moderner und einladender für Kunden werden.

Das Parkhaus in der Altstadt soll moderner und einladender für Kunden werden.

Foto: Privat/Ralf Rubio Architekten & Ingenieure

Iserlohn.   Zwar ist der Start des Außenumbaus noch unklar, die Fertigstellung soll aber zum Jahresende sein.

Seit Oktober 2017 bereits wird innen umgebaut, bald nun sollen auch außen die Arbeiten am Altstadt-Parkhaus An der Schlacht beginnen. In der vergangenen Woche nämlich hat man sich beim Betreiber GfW (Gesellschaft für Wirtschaftsförderung) für einen der Entwürfe für die Gestaltung der Fassade entschieden.

Das Gebäude wird außen in schwarz gehalten sein, die offenen Fenster der oberen Stockwerke werden mit einer feinmaschigen Edelstahl-Vergitterung verkleidet, wodurch das Gebäude an den betreffenden Stellen zur Straße hin durch die reflektierende Eigenschaft des Materials heller und insgesamt modern erscheinen soll.

Guter Schutz vor Rost und Sachbeschädigungen

„Wir wissen noch nicht genau, wann wir außen mit den Arbeiten beginnen können, wollen aber auf jeden Fall bis zum Jahresende fertig sein“, sagt Architekt Ralf Rubio bei einem Ortstermin am Dienstag. Gegenwärtig wird die Außenfläche noch zum Abstellen von Materialien für den Innenumbau genutzt. Die Edelstahl-Variante, erklärt Rubio weiter, biete einen guten Schutz vor möglichen Sachbeschädigungen und auch Rost.

Wie berichtet, wird der Umbau insgesamt drei Millionen Euro kosten. Obwohl keine unmittelbaren Fördergelder geflossen sind, will Baudezernent Mike-Sebastian Janke das Ganze als ein Folgeprojekt der „Sozialen Stadt“ verstanden wissen. „Man kann hier und auch in anderen Bereichen sehen, dass es privates Engagement anzieht, wenn die Stadt vorweg geht“, sagt auch Gabriele Bilke, Bereichsleiterin Städtebau.

„Das Gebäude lag bisher immer etwas versteckt“, erklärt Janke weiter. Mit der äußeren Umgestaltung soll es sich nun in Richtung Fritz-Kühn-Platz öffnen – auch, um künftig mehr Besucher anzuziehen, wie Thomas Junge, Geschäftsführer der städtischen Tochter GfW, hofft.

Mit der Sanierung hofft die GfW nun, nach Abschluss der Arbeiten vor allem mehr Kurzparker zu gewinnen. Zwar gibt es rund 250 Dauerparker, meist ohne festen Platz, jedoch bleiben viele Plätze vor allem tagsüber ungenutzt, wenn etwa Anwohner unterwegs sind. Dies soll künftig anders werden.

Bis zum Jahresende werden die Parkplatzzuschnitte vergrößert. Auch werden Fahrstuhl, Beleuchtung, Brandschutz und Überwachungskameras erneuert. Gegenüber dem bestehenden Treppenhaus entsteht ein weiterer Aufgang.

Ein Novum für Iserlohn in Gebäuden dieser Art ist dabei der Einsatz des sogenannten Kathodischen Korrosionsschutzes.

Ähnlich einer Fußbodenheizung werden von Rost bedrohte Bauteile – vornehmlich Stützpfeiler – mit speziellen Gittern umwickelt, die dauerhaft unter Strom gesetzt werden. So sollen Korrosion und Lochfraß vermieden werden.

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