Vierbeiner

So war das 5. Hundeschwimmen im Heidebad Iserlohn

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5. Iserlohner Hundeschwimmen

5. Iserlohner Hundeschwimmen

275 Vierbeiner gingen am ersten Tag des 5. Iserlohner Hundeschwimmens ins Wasser des Heidebads, und auch einige, wenn auch ganz wenige der mehr als 500 Herrchen, Frauchen und sonstigen Besucher. Der zweite Termin ist dann am 26. September.

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Iserlohn.  Die fünfte Auflage bestätigt: Das Hundeschwimmen im Heidebad ist die beliebteste Veranstaltung ihrer Art in weitem Umkreis.

Großer Hund, kleiner Hund. Zuchtrasse, Promenadenmischung. Langes Fell, kurzes Fell. Schwimmer, Nichtschwimmer, Gelegenheitsplanscher. Beim 5. Hundeschwimmen am Sonntag gab es eigentlich nur einen Nenner für die insgesamt 275 Vierbeiner im Heidebad: Spaß, am Herumtollen zu Wasser und zu Lande, mit den vielen anderen Hunden und natürlich auch mit den Menschen, von denen mehr als 500 ins Freibad strömten – zumindest ist das die vorläufige Zahl, die am Abend von Schwimm-Meisterin Sandra Dickel zu erfahren war.

Eine beachtliche Resonanz, zumal der Sommereinbruch vom Vortag nicht gehalten hatte. Bei dichter Wolkendecke und einer Temperatur, die von der 20-Grad-Marke respektvoll Abstand hielt, wagten sich nur ganz vereinzelt Herrchen und Frauchen mit ihren tierischen Lieblingen ins kühle Nass – und das auch nur im Neopren-Anzug.

Im Heidebad ist das Hundeschwimmen am schönsten

Die Szenen im Wasser gehörten sicherlich zu den interessantesten, und für die Show waren auch dieses Mal wieder zahlreiche Besucher gekommen, die gar keine Hundehalter sind. Aber für die meisten Zweibeiner kam es nicht darauf an, selbst ins Becken zu springen – Hauptsache, die Hunde können sich austoben. „Maya ist hin und weg, die ist eine Wasserratte“, sagt etwa die 30-jährige Letmatherin Kira Chrupalla über ihre ein Jahr alte Shih-Tzu-Mischlingsdame. Mischling „Lobi“ ist mit seinen sieben Monaten noch etwas schüchtern beim Baden. „Aber sie wird immer mutiger“, freut sich die Letmatherin.

Völlig schmerzfrei ist der drei Jahre alte Husky-Schäferhund-Mischlingsrüde „Milob“, berichtet seine Halterin, die 30-jährige Jasmin Peters aus Iserlohn: „Der geht auch bei Eis und Schnee schwimmen, da kommt der Husky durch.“ Sie ist nicht nur regelmäßig beim Hundeschwimmen in Iserlohn, sondern auch in Schwerte. Das Heidebad habe einen entscheidenden Vorteil, findet sie: „Hier ist mehr Platz, das ist deutlich entspannter. Es verteilt sich alles und die Hunde können noch besser herumlaufen.“

Eine der wenigen menschlichen Schwimmerinnen ist Ramona Decker (42) aus Iserlohn, die mit ihrem fünf Jahre alten Labrador Retriever „Shiva“ planscht. Beim Hundeschwimmen im Heidebad ist sie jetzt schon zum vierten Mal. „Ich finde es einfach gut, dass sich die Hunde hier austoben können, auch im Wasser – da gibt es ja sonst nicht viele Gelegenheiten zu, außer im Urlaub. Hier kommt man hin, hat Spaß und muss nichts mitbringen, nur den Hund!“

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