Friedensfest

Starkes Finale beim Friedensfest

Zum Abschluss ging es am Sonntagabend an der Bauernkirche noch einmal richtig los.

Foto: Ralf Tiemann

Zum Abschluss ging es am Sonntagabend an der Bauernkirche noch einmal richtig los.

Iserlohn.   Das Resümee des 28. Festivals auf dem Platz der Kulturen fällt positiv aus

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„Doctor Krapula“ – in ihrer kolumbianischen Heimat füllt die Band Stadien, und auch am Sonntag hat sie zum Abschluss des Friedensfestivals total abgeräumt. Die Musik ist wie gemacht für eine Party in diesem Stile. Rockig, melodiös mit Ska- und Reggae-Einflüssen, dazu ein wilder Frontmann, der alles gibt – es verwundert nicht, dass zum Abschluss des Festivals auch das Publikum noch einmal alles gegeben hat. Was im Übrigen auch für das Organisations-Team gilt. Ein letztes Aufbäumen, ein letzter Energieschub bei der mitreißenden Musik der Kolumbianer nach drei ziemlich anstrengenden Festivaltagen.

Rund 1200 Leute zu Spitzenzeiten auf dem Platz

Drei Tage, die vor allem auch von einem starken Besucherandrang geprägt waren. Das Festival – bekanntlich umsonst, draußen und nicht eingezäunt – lässt genaue Angaben über den Besuch nicht zu. An einem Tag wie dem vergangenen Samstag ist aber davon auszugehen, dass weit über 2000 Besucher im Tagesdurchlauf auf dem Platz der Kulturen waren. Zu Spitzenzeiten, so die Organisatoren, sollen rund 1200 Besucher gleichzeitig auf dem Gelände gewesen sein.

Der gute Besuch lässt auch jetzt schon ein erste Prognose zu den Einnahmen zu. Detlev Paul vom Friedens-Plenum geht nach einem ersten Überschlag von rund 4000 Euro aus, die nun an soziale Projekte gespendet werden können. Das sei ein gutes Ergebnis, das unter Umständen aber noch korrigiert werden müsse. Vielleicht ja auch nach oben: Die Rekordeinnahmen liegen bisher bei rund 6500 Euro.

Möglich wird ein solcher Gewinn nur, weil die Bands sämtlich auf eine Gage verzichten, das Plenum also nur für die Anreise und Unterbringungen aufkommen muss, und weil erneut mehr als 100 freiwillige Helfer den reibungslosen Ablauf garantiert haben.

Der komplette Müll passt in acht schwarze Tonnen

Erfreulich sind auch die weiteren Zahlen zum Festival. Zwei mal nur mussten die Sanitäter aktiv werden – in beiden Fällen handelte es sich aber um gesundheitliche Probleme, die zu jeder Zeit hätten auftreten können. Nur einmal musste die Polizei eingreifen. Auch da handelte es sich um eine Auseinandersetzung eher abseits des Geländes unter den üblichen „Platz-Bewohnern“, die ebenfalls nur wenig mit dem Festivalgeschehen zu tun hatte.

Auch das Müllaufkommen konnten die Organisatoren weiter senken. Rund 2000 Liter sind in diesem Jahr nach drei Tagen mit tausenden Besuchern nur noch angefallen, die nun bequem in acht schwarze Tonnen passen.

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