Umfrage

Studenten wollen’s wissen

Prof. Dr. Roland Multhaup ist schon auf die Ergebnisse gespannt.

Prof. Dr. Roland Multhaup ist schon auf die Ergebnisse gespannt.

Foto: Thomas Reunert

Iserlohn.  Iserlohner Verhältnisse sollen per Umfrage analysiert werden

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Warum bitten BWL-Studenten aus Münster die Heimatzeitung um kurzfristige, aber eben auch möglichst wirkungsvolle Unterstützung für eine Internet-Umfrage, die sich mit den aktuellen politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen in Iserlohn auseinandersetzt? Die Antwort liegt wohl in erster Linie in der Person des begleitenden Professors Dr. Roland Multhaup (57) von der Fachhochschule Münster begründet. Und eigentlich ist offenbar eben auch dieser Mann schon eine ganz eigene Zeitungs-Geschichte wert, aber zunächst einmal soll jetzt nicht von der Umfrage abgelenkt werden. Vielleicht nur soviel: Professor Dr. Multhaup verlegt in diesen Tagen seinen Wohnsitz nach Iserlohn, hatte die letzten Jahre allerdings auch bereits durchaus in „Schlagdistanz“ verbracht. Und so war es für ihn in den letzten Wochen und Monaten selbstverständlich, sich über Iserlohn und seine derzeitigen Entwicklungen regelmäßig zu informieren.

Ein weiterer Gedanke kommt hinzu: Der Wirtschaftswissenschaftler Multhaup vertritt die Auffassung, Stadtentwicklung habe ja immer auch etwas mit Meinungen und Einstellungen der Bürger zu tun. Und diese flössen dann wiederum in Fragen und Aufgabenstellungen des Marketings ein. „Ein besseres Themengebiet für BWL- und Marketing-Studenten, mit denen ich in erster Linie aktiv und mit Projekten arbeiten will, gibt es ja gar nicht.“

Prof Multhaup hofft auf große Resonanz bei Bürgern

In einem ersten Schritt hat sich die Projektgruppe um den Professor also zunächst einmal die Internetadresse „www.Iserlohn2020.de“ gesichert. „Wir waren schon ziemlich überrascht, dass die im Kommunal-Wahljahr überhaupt noch frei war, aber wir haben natürlich gern sofort zugegriffen.“ Unter dieser Adresse finden die hoffentlich zahlreichen Teilnehmer nun einen kleinen Fragenkatalog, der Bürgerstimmungen zu unterschiedlichsten Themen – von Schillerplatz bis Radwegenetz, von Parteienbekanntheit bis Wählerzufriedenheit – abfragt. Prof. Dr. Multhaup: „Keine Sorge, die Beantwortung der Fragen durch Ankreuzen nimmt tatsächlich nicht viel Zeit in Anspruch. Und von seiner Person muss man auch keine heiklen Daten und Informationen angeben. Konkrete Rückschlüsse auf die Person sind nicht möglich. Aber für unsere Studenten ist natürlich eine große Rücklaufquote von größtem Interesse.“

Bereits Ende Januar wollen die Studenten aus ihrer Projektgruppe heraus die Ergebnisse ihrer Umfrage bekanntgeben, die dann natürlich auch in der Heimatzeitung einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.

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