Vertrag unterschrieben

Sudhaus kooperiert mit drei Schulen

PK Partnerschaft Sudhaus mit Iserlohner Schulen

PK Partnerschaft Sudhaus mit Iserlohner Schulen

Foto: Josef Wronski/IKZ

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Iserlohn. (rat) Schule und Wirtschaft erscheinen oft wie zwei Welten, die nur wenig Berührungspunkte haben und mehr oder weniger aneinander vorbei laufen. Und doch arbeiten sie zunächst im Unterricht und später in der Ausbildung mit denselben Menschen. „Es ist entscheidend, dass man sich einfach gegenseitig kennen lernt“, erklärt Georg Christophery, der zu einem besseren Verständnis zwischen Schule und Arbeitswelt seit Jahren für die Stadt Iserlohn Partnerschaften zwischen Schulen und heimischen Unternehmen initiiert. Am Donnerst ist nun die Firma Sudhaus eine feste Kooperation mit der Martin-Luther-Hauptschule, der Realschule am Hemberg und der Gesamtschule eingegangen. Und die Vertragsunterzeichnung war mit großen Hoffnungen verknüpft. Denn die drei bisherigen Partnerschaften zwischen Produtkionsunternehmen und Schulen sind wieder weitgehend eingeschlafen. Dass das im aktuellen Fall von Sudhaus anders laufen kann, zeichnet sich bereits jetzt ab.

Im Juli 2011 war Dr. Michael Hartmann als Sudhaus-Geschäftsführer bei einer Ausbildungsplatzbörse an Georg Christophery vom Kompetenzzentrum der Stadt Iserlohn mit der Idee einer Schulpartnerschaft herangetreten. Bereits im November vergangenen Jahres sind die ersten gemeinsamen Projekte bereits gelaufen, und was sich seit dem an Praktika und Arbeitsgemeinschaften getan hat, lässt sich wohl als Auftakt nach Maß beschreiben. Besonders beeindruckend für Hartmann war das große Interesse der Lehrer von der Gesamtschule, den neuen Partner kennen zu lernen: In einer 22-köpfigen Abordnung hat das Kollegium die Firma besucht. Auf der anderen Seite ist es hoch erfreulich, dass aus der Partnerschaft schon ein Hauptschüler, der mit einem bloßen Zeugnis nur wenig Chancen auf dem Ausbildungsmarkt gehabt hätte, durch sein Engagement, sein Interesse und seine praktische Begabung überzeugen konnte und einen Ausbildungsvertrag unterschreiben konnte. Michael Hartmann: „Es ist wichtig für uns, die Menschen, ihre Motivation und ihr Interesse an einem Berufsbild kennen zu lernen und nicht nur ihr Zeugnis.“

„An einer guten Partnerschaft muss man immer weiter arbeiten“, erklärte Christophery, dass die Zusammenarbeit trotz des blendenden Starts und dem großen Interesse beider Seiten am Erfolg des Projektes kein Selbstläufer sei. Mit der Unterschrift, die Michael Hartmann, die Schulleiter Heinrich Hörster (Martin-Luther-Hauptschule), Ute Neugebauer (Realschule am Hemberg) und Barbara Brühl (Gesamtschule) sowie die erste Beigeordnete der Stadt Iserlohn Katrin Brenner unter die Kooperationsvereinbarung gesetzt haben, hat die Partnerschaft aber einen sehr verbindlichen Charakter bekommen und ist auf Nachhaltigkeit ausgelegt. Getragen wird sie von den Studien- und Berufswahlorientierungskoordinatoren der drei Schulen sowie vom Sudhaus-Ausbildungsleiter Elmar Claßen. Und unterstützt und begleitet wird sie von der Kompetenzzentrum der Stadt Iserlohn. Bei Interesse können sich Unternehmen direkt bei Georg Christophery unter 217-1865 melden.

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