Betrüger am Telefon

Täter geben sich als Polizeibeamte aus.

Die Polizei im Einsatz.

Foto: Ulrich von Born

Die Polizei im Einsatz. Foto: Ulrich von Born

Iserlohn/Hemer.  Laut Polizei waren in Iserlohn und Hemer Telefonbetrüger aktiv.

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Am Montagabend hat es in Iserlohn (11 Fälle) und Hemer (4 Fälle) ein vermehrtes Aufkommen telefonischer Betrugsversuche gegeben. Glücklicherweise ist dabei nach Angaben der Polizei nach bisherigen Erkenntnissen niemand zu Schaden gekommen. Und so läuft die Betrugsmasche: Unbekannte Täter geben sich bei den Anrufen als Polizeibeamte aus und täuschen falsche Tatsachen vor, die die Opfer im Ergebnis zur Herausgabe von Bargeld oder Wertgegenständen bewegen sollen. Dabei verwenden die Täter teilweise auch Telefonnummern, die den Anschein erwecken sollen, dass tatsächlich die Polizei anruft. Durch technische Manipulation erscheint zum Beispiel im Display nach einer Vorwahl die Notrufnummer 110. Die Polizei gibt Tipps, wie sich betroffene schützen können: Unbekannte sollten nicht in die Wohnung gelassen werden. Wohnung. Von vermeintlichen Amtspersonen sollte immer eine Legitimation eingefordert werden. Beim geringsten Zweifel sollte bei der Behörde angerufen werden, von der die angebliche Amtsperson vorgibt, herzukommen. Die Telefonnummer der Behörde persönlich oder durch die Telefonauskunft herausgefunden werden. Besucher sollen Betroffene währenddessen vor der abgesperrten Tür warten lassen. Am Telefon, so rät die Polizei weiter, sollten keine Details zu finanziellen Verhältnissen preisgegeben werden. Niemals sollten Geld oder Wertgegenstände an Unbekannte herausgegeben werden. Im Verdachtsfall soll umgehend die Polizei unter der Notrufnummer 110 verständigt werden.

Weitere Informationen zu dieser und weiterer Betrugsmaschen erhalten Interessierte auf www.polizei-beratung.de oder telefonisch beim Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz unter 02372/9099-5510. Sachdienliche Hinweise zu den aktuellen Betrugsfällen nimmt die Polizei Iserlohn unter 02371/9099-0 entgegen.

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