Teile des Vermögens bleiben blockiert

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Iserlohn/Hamm. Der „Vermögensarrest“ gegen Teile des Vermögens des früheren Rathausmitarbeiters Ugur Ünal, den das Amtsgericht Hagen im Nachgang der sogenannten „Abfindungsaffäre“ erlassen hat, bleibt weiterhin in Kraft. Das teilte der Pressesprecher des Oberlandesgerichtes Hamm der Heimatzeitung mit.

Hintergrund des „Vermögensarrestes“ war es, dass die von der Stadt an Ugur Ünal gezahlten 250.000 Euro möglicherweise als „Ertrag aus einer Straftat“ zu werten seien. Bekanntlich ermittelt die Staatsanwaltschaft Hagen in Sachen der gezahlten Abfindung wegen Untreue.

Und der Arrestbeschluss, der Vermögenswerte Ünals in Höhe der gezahlten Abfindung „blockiert“, soll sicherstellen, dass bei einer Rückforderung auch noch entsprechende Werte vorhanden sind. Ünal hatte seinerzeit gegen den Beschluss des Amtsgerichtes Hagen Beschwerde eingelegt, die vom Landgericht Hagen verworfen worden war.

Ünal beziehungsweise seine Anwälte wandten sich daraufhin an das Oberlandesgericht Hamm als nächste Instanz. Und hier hat nun am 22. Oktober der 5. Strafsenat ebenfalls entschieden, die Beschwerde als unbegründet zu verwerfen. In diesem Falle eine höchstinstanzliche Entscheidung, wie Sprecher Brandt auf Nachfrage der Heimatzeitung erklärte.

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