Stromausfall

Teils bis zu 70 Minuten kein Strom in der Iserlohner Heide

Iserlohn.   Ein Kurzschluss in einer Stadtwerke-Leitung am Hombrucher Weg hat am Samstagabend dafür gesorgt, dass in Teilen der Iserlohner Heide und des Hombruchs bis zu 70 Minuten lang der Strom ausfiel.

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Ein Kurzschluss in einer Stadtwerke-Leitung am Hombrucher Weg hat am Samstagabend dafür gesorgt, dass in Teilen der Iserlohner Heide und des Hombruchs bis zu 70 Minuten lang der Strom ausfiel.

Die Störung trat um 21.12 Uhr auf. Laut Auskunft von Jörg Franke, Abteilungsleiter Planung und Bau bei den Stadtwerken und am Samstag verantwortlicher Bereitschaftschef, hätten durch Umschaltungen im Netz die ersten betroffenen Haushalte um 21.38 Uhr wieder versorgt werden können. Um 22.21 Uhr hätten dann alle wieder Strom gehabt. Betroffen waren dem Vernehmen nach vor allem die Gutenbergstraße, der Echelnteichweg, die Ginsterstraße und die Martin-Luther-King-Straße. Die Zahl der betroffenen Haushalte ließ sich nicht adhoc ermitteln, dürfte aber bei mehreren hundert liegen.

Versorgt wird die Iserlohner Heide wie auch der gesamte Iserlohner Norden aus der Umspannanlage in Kalthof. Von dort führt eine Leitung in die Iserlohner Heide, die bei den Stadtwerken den Namen „Kabel Kaffeemühle“ hat, benannt nach der kleinen Straße neben dem Friedhof Barendorf. Der Fehler lag jedoch irgendwo im Bereich des Netzes in der Iserlohner Heide und am Hombruch. Für die Suche danach mussten die Stadtwerke-Mitarbeiter an die 20 ihrer Stationen dort anfahren und kontrollieren. Fündig wurden sie schließlich bei zwei Abnahmestationen von Firmen am Hombrucher Weg. Wo genau dazwischen im Untergrund der Fehler liegt, soll nun im Laufe des Sonntages zunächst mit einem Messwagen ermittelt werden. Anschließend muss dann ein Tiefbauunternehmen die Stelle freilegen, bevor es an die Behebung des Schadens geht.

Bei Facebook meldeten Unitymedia-Kunden, dass bei ihnen in dem betroffenen Zeitraum Fernsehen, Telefon und Internet ausgefallen seien, darunter war auch eine Dame aus Kalthof. „Möglicherweise steht ein Verstärker des Providers in dem betroffenen Bereich der Iserlohner Heide, dann kann es sich natürlich so auch auf andere Gebiete auswirken“, konnte Jörg Franke über den Zusammenhang aber nur spekulieren.

Wegen des Stromausfalls gingen in der Leitwarte der Stadtwerke zahllose Anrufe ein. Schon nach kurzer Zeit wurden die Anrufer dabei durch eine automatische Bandansage mit der lokalen Benennung der Störung („Iserlohner Heide/Hombruch“) um Verständnis und Geduld gebeten: „Solche Ansagen haben wir vorab für den Notfall gespeichert, da bei Störungen schnell festgestellt werden kann, welche Gebiete betroffen sind und dann wird das entsprechend eingespielt“, erklärte Jörg Franke.

Auch in der Leitstelle der Polizei und in der Einsatzzen­trale der Feuerwehr an der Dortmunder Straße gingen am Samstagabend insgesamt rund zwei Dutzend Notrufe wegen des Stromausfalls ein. Die Feuerwehr-Mitarbeiter erkundigten sich bei den Stadtwerken und gaben die Informationen auch gerne weiter, machten jedoch auch darauf aufmerksam, dass der Notruf eigentlich nicht für diesen Fall vorgesehen ist, es sei denn ein Feuer ist die Ursache für den Ausfall bzw. es sind Personen zu Schaden gekommen. Die Polizei schickte mehrere Streifenwagen in die Iserlohner Heide, um verstärkt Präsenz zu zeigen.

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