Börse

Umzug ins Theater eher ein Vorteil

Die Damen des Schmückenden Beiwerks berieten gerne die Kundschaft, die die Chance nutzen wollte, vergleichsweise preiswert ein Abend- oder Ballkleid zu erwerben.

Foto: Wolfgang Meutsch

Die Damen des Schmückenden Beiwerks berieten gerne die Kundschaft, die die Chance nutzen wollte, vergleichsweise preiswert ein Abend- oder Ballkleid zu erwerben. Foto: Wolfgang Meutsch

Iserlohn.   Schmückendes Beiwerk spendet Kleiderbörsenerlös an das Floriansdorf

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Der Förderverein des Floriansdorfes kann sich schon einmal auf eine Spende von rund 1700 Euro freuen. Denn das ist der ungefähre Erlös der 3. Iserlohner Kleiderbörse der Damen vom Schmückenden Beiwerk am Samstag und Sonntag im Foyer des Parktheaters. Vorsitzende Gerlinde Hampe und Stellvertreterin Martina Freiwald konnten auch berichten, dass der durch die Schließung des Parkhallen-Komplexes erzwungene Umzug ins Parktheater sich nicht negativ auf die Veranstaltung ausgewirkt habe. Im Gegenteil, man habe von der tollen Dekoration im Parktheater-Foyer profitieren können und dort überhaupt ideale Bedingungen vorgefunden. Hampe und Freiwald dankten Theaterdirektor Johannes Josef Jostmann für seine Gastgeberrolle.

Eine große Auswahl an Abend- und Ballkleidern, aber auch Cocktailkleidern und Kostümen lockte die Besucher aus der Region an. Da hat es sich offenbar bezahlt gemacht, dass im Vorfeld gezielt die Schützenvereine in der Region angeschrieben worden sind, um auf die Kleiderbörse aufmerksam zu machen.

Kleider für Schützenfest, Abi-Ball und Hochzeit

Im Angebot waren aber auch Brautkleider und – quantitativ etwas bescheidener – festliche Anzüge für Männer. Einige Interessentinnen hatten beim Stöbern nicht das nächste Schützenfest sondern den Abi-Ball im Blick. Erstmals, so Gerlinde Hampe, war auch eine Schneiderin vor Ort, um Kundinnen zu beraten und eventuell notwendige Änderungen zu übernehmen. Paul Nowak (Marktkauf/Edeka) hatte wieder unentgeltlich Verpflegung zur Verfügung gestellt.

Der Vorsitzende des Fördervereins des Floriansdorfes, Georg Christophery, stattete der Kleiderbörse ebenfalls einen Besuch ab. Er war aber offensichtlich nicht auf der Suche nach einem Anzug, sondern wollte vielmehr seinen Dank für die in Aussicht gestellte Spende bekunden und außerdem Besucher über die Arbeit von Floriansdorf und Förderverein informieren.

Für die Anbieter ist das System simpel: Sie zahlen pro aufgehängtem Kleidungsstück fünf Euro Gebühr und legen Preise für ihre Kleider fest. Die Damen des Schmückenden Beiwerks kümmern sich um den Verkauf, am Ende der Kleiderbörse wird dann abgerechnet.

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