Kultur

Verführerischer „DrahtSaitenAkt“

Der Iserlohner Gitarren-Virtuose Thomas Kirchhoff (li.) und Museumsleiter Gerd Schäfer präsentieren ein erlesenes Programm zum elften „DrahtSaitenAkt“ im Barendorf.

Foto: Jörg Kleine

Der Iserlohner Gitarren-Virtuose Thomas Kirchhoff (li.) und Museumsleiter Gerd Schäfer präsentieren ein erlesenes Programm zum elften „DrahtSaitenAkt“ im Barendorf. Foto: Jörg Kleine

Iserlohn.   Zum Klassik-Fest am 3. September hat sich auch „Mister Sauerland“ angesagt

Hochkarätige Konzerte in historischem Ambiente: Der „DrahtSaitenAkt“ lockt am 3. September zum elften Mal nach Barendorf. Gitarrenvirtuose Thomas Kirchhoff und Museumsleiter Gerd Schäfer präsentierten am Donnerstag abermals ein fulminantes Programm.

27 Konzerte in vier Stunden bietet der „DrahtSaitenAkt“ – und wartet neben bekannten Publikumslieblingen auch mit Überraschungen auf. Erstmals ist Rainer Hänsch mit von der Partie, Frontmann der Band Zoff und Erfinder des Sauerland-Lieds. Zur Premiere in Barendorf will er quasi eine geballte künstlerische Breitseite liefern: Lesung verrückter Geschichten, Musik und Comedy.

Von Klassik bis Rockund ein Hauch Comedy

Erstmals im Programm als „DrahtSaitenAkt“ ist ebenso das „Johannes Krampen Trio“. Krampen kennt die feinen Saiten als klassischer Violinist mit Konzerten weit über Deutschland hinaus. Parallel wagt er regelmäßig Ausritte in die Welt von Rock, Pop und Jazz – etwa mit Sascha oder Xavier Naidoo. Im Trio harmoniert Johannes Krampen mit Gitarrist Uwe Metzler und Bassist Henrik Mumm zu außergewöhnlichen Stücken.

Ein Genuss für Ohren und Augen verheißen „Les Troizettes“ mit Katja Schott (Violine), Romy Nagy (Cello) und Isabelle Engelmann (Klavier). Sie zelebrieren klassische Stücke mit augenzwinkernden Comedy-Einlagen.

Neu entdecken dürfen die Besucher in Barendorf ebenso „The Cracks“ alias Stephen Kavanagh (Dublin) und Dylan Vaughn (New York), die mit Folk, Blues und Jazz-Musik aufwarten.

Ein Wiedersehen gibt es beim „DrahtSaitenAkt“ am 3. September etwa mit Simon Roloff und Greta Schaller im faszinierenden Duett von Marimba-Klangspiel und Saxophon.

27 kurze Konzertein vier Stunden

Die Spielregeln: 27 Kurzkonzerte für jeweils rund 30 Minuten an sechs verschiedenen Standorten in Barendorf. Nach 30 Minuten wechseln Musiker und Besucher. So dauert das außergewöhnliche Klassik-Fest von 15 Uhr bis 18.45 Uhr, Einlass ist um 14.30 Uhr. Die Konzerte sind auf insgesamt rund 450 Besucher begrenzt.

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