Innenstadt

Viel Bewegung im Gebäude am Iserlohner Ohl

Der Fluchtweg-Ersatz am Treppenhaus des gläsernen Aufzugs steht bereits. In diesem Bereich soll der neue „Saturn“-Eingang entstehen. Der Elektronik-Fachmarkt zieht vom Erd- ins Obergeschoss.

Der Fluchtweg-Ersatz am Treppenhaus des gläsernen Aufzugs steht bereits. In diesem Bereich soll der neue „Saturn“-Eingang entstehen. Der Elektronik-Fachmarkt zieht vom Erd- ins Obergeschoss.

Foto: Michael May

Iserlohn.  Die Iserlohner GfW lässt einen neuen „Saturn“-Eingang bauen und die Fassade modernisieren.

Die Veränderungen, die schon lange im Hintergrund des Park- und Geschäftshauses am Ohl vorbereitet wurden, sind jetzt sichtbar. Wie bereits berichtet, verkleinert sich der Elektronik-Fachmarkt „Saturn“ und zieht ins Obergeschoss, in das Erdgeschoss kommt der französische Sportartikel-Filialist „Decathlon“. Doch bevor es soweit ist, regieren großen Maschinen und verschiedene Gewerke im Haus.

Für „Saturn“ wird nun ein neuer Eingang an der Rampe neben dem gläsernen Aufzug an der Heilig-Geist-Straße geschaffen – dort, wo es in der Vergangenheit auch schon einen gegeben hatte. „Die Rampe wird außerdem verbreitert“, sagt Thomas Junge, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung (GfW). Die ist Eigentümerin der Immobilie, die im Mai 1976 feierlich eröffnet wurde. Während die Bauarbeiten laufen, so Junge, könne das Parkhaus-Treppenhaus am gläsernen Aufzug nicht genutzt werden. Ein Ersatz wurde bereits gebaut, um die vorgeschriebenen Fluchtwege zu gewährleisten. Schilder auf den Türen in jeder Etage weisen darauf hin und überraschen zunächst so manchen, der sein Auto länger nicht im Parkhaus abgestellt hat.

Falsche Steigung könnte der Grund für Wasserschaden sein

Die teils gesperrten Plätze in der dritten Etage haben jedoch nichts mit der Verlegung von Eingängen und Ladenlokalen zu tun. „Auf dem Übergang zum privaten Parkdeck gab es Feuchtigkeitsschäden, die eventuell durch eine falsche Steigung entstanden sind. Wir haben nach einer Begehung mit Handwerkern eine Beprobung veranlasst“, erklärt Thomas Junge.

Die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung will auch die Fassade des Iserlohner Zweckbaus auf Vordermann bringen, um das Ganze von der Unnaer Straße aus attraktiver zu gestalten. „,Saturn’ plant, im Februar nach oben zu ziehen“, weiß der GfW-Chef. Im Anschluss werden dann die Räume im Erdgeschoss hergerichtet für den Sport-Fachmarkt, der nach derzeitigen Planungen im Herbst kommenden Jahres in Iserlohn eröffnen will. „Decathlon“ betreibt in Deutschland derzeit 36 Filialen und beschäftigt 3000 Mitarbeiter.

„Saturn“ schrumpft um 1100 Quadratmeter

„Saturn“ ist vor 20 Jahren in die Waldstadt gekommen, quasi als Nachfolger des „Media Marktes“. Waren es zunächst 2800 Quadratmeter, auf denen „Saturn“ seine Waren präsentierte, so sind es nach dem Umbau nur noch 1700 Quadratmeter. Das Unternehmen mit Sitz in Ingolstadt bezeichnet Iserlohn als „wichtigen Standort“.

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