Kreuzweg

Von Iserlohn bis Dahlsen auf der Spur der Osterbotschaft

Die Organisatoren der Auferstehungswanderung bei ihrer Zwischenstation im Forsthaus Löhen, rechts Teilnehmerin Heidi Böttcher, die zum ersten Mal dabei ist.

Die Organisatoren der Auferstehungswanderung bei ihrer Zwischenstation im Forsthaus Löhen, rechts Teilnehmerin Heidi Böttcher, die zum ersten Mal dabei ist.

Foto: Michael May

Iserlohn.  Rund 40 Protestanten sind am Ostermontag auf dem Pfad der Auferstehung gewandert.

Rund 40 Wanderer sind am Ostermontag auf einer ganz besonderen Route unterwegs gewesen: Dem vor elf Jahren eingerichteten Kreuzwegpfad. Heidi Böttcher von der evangelischen Christus-Kirchengemeinde war zum ersten Mal dabei und zeigte sich angetan von der neuen Erfahrung.

„Mit Kirche habe ich sonst eigentlich nicht ganz so viel zu tun, aber ich war neugierig“, erklärt sie. Es sei nochmal etwas anderes, sich mit der Passion hier draußen zu beschäftigen, als in der Kirche. An den Stationen unter freiem Himmel hatten die Mitwanderer Gelegenheit zur inneren Einkehr. Die Meditation diente nicht nur als Ausgleich zur körperlichen Aktivität: „Ich glaube, jeder, der heute hier ist, hat dafür seinen persönlichen Grund. Es hilft, sich bewusst zu machen, dass es aus jeder Situation einen Ausweg gibt, egal wie schwierig sie erscheint. Jesus hat gezeigt, wie es geht“, überlegte Heidi Böttcher.

Der Kreuzwanderweg erstreckt sich über acht Kilometer und bietet an seinen 13 Stationen künstlerische Interpretationen der Passionsgeschichte. Mit dabei waren Teilnehmer der evangelischen Christus- und Versöhnungskirchengemeinde. Nur passend, findet Pfarrer Volker Horst: „Die Route führt ja auch durch das Gebiet beider Gemeinden.“ Da die Wanderung durchaus einen gewissen sportlichen Anspruch habe, ließ die Planung bewusst die Möglichkeit offen, an einer beliebigen Station dazuzustoßen.

Pause machten die Wanderer im Forsthaus Löhen, wo sie sich mit einer weltlichen Stärkung versorgten. Von der Bauernkirche ging es bis zur Auferstehungskirche in Dahlsen, wo es zum Abschluss noch Musik vom Bläserchor gab. Das Ziel der Wanderung war das richtige Symbol, betonte Volker Horst: „Was zählt, ist die Osterbotschaft: die Auferstehung.“

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