Formel 1

Von wegen Ferien und Entspannung

Während andere Schüler hinter ihm im Meer schwimmen und sich am Strand entspannen, konzipiert Jonas Trettin auf Föhr das Fahrzeug für die Weltmeisterschaft von „Formel 1 in der Schule“.

Foto: Privat

Während andere Schüler hinter ihm im Meer schwimmen und sich am Strand entspannen, konzipiert Jonas Trettin auf Föhr das Fahrzeug für die Weltmeisterschaft von „Formel 1 in der Schule“. Foto: Privat

Iserlohn.   Das „celerity.team“ steckt mitten in den Vorbereitungen für die Weltmeisterschaft

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Sommerferien – sechs Wochen auf der faulen Haut liegen, sich entspannen und einfach mal nichts machen. Das trifft vermutlich auf 99 Prozent aller Schüler zu, nicht aber auf Larissa Pirrello, Bine Blechmann und die beiden Brüder Jonas und Paul Trettin. Die Vier haben momentan richtig Stress – sie stecken nämlich mit ihrem „celerity.team“ mitten in den Vorbereitungen für die Weltmeisterschaft von „Formel 1 in der Schule“.

Genau 61 Tage sind es noch, dann geht es für die MGI-Schüler und die zwei Mentoren von der SIHK mit dem Flieger nach Malaysia. Doch bis dahin ist noch jede Menge zu tun – auch wenn fast alle momentan im Urlaub sind. „Ich bin gerade in Bayern und die beiden Jungs an der Nordsee, aber jeder arbeitet in seinem Bereich weiter“, sagt Bine, die im Team für die Pressearbeit und das Marketing verantwortlich ist.

Team ist dringend auf der Suche nach Sponsoren

Denn Baustellen gibt es derzeit noch zu genüge. Die größte: die Sponsorensuche. „Mittlerweile haben wir jemanden gefunden, der unsere Flugkosten übernimmt, aber es fallen natürlich noch sehr viele anderen Kosten an“, sagt Bine. Teambekleidung, technische Gerätschaften, Transport – alles kostet Geld. Und das müssen die Schüler selbst ranbringen, denn genau dort setzt das Projekt „Formel 1 in der Schule“ an. „Deswegen suchen wir dringend nach Sponsoren mit finanzieller Unterstützung“, betont die 17-Jährige. Denn so langsam wird auch die Zeit knapp, schließlich müssen schon bald Teamkleidung, Boxenstand und Auto bedruckt werden.

Apropos Auto. Das muss auch noch einmal für die Weltmeisterschaft im September komplett umgebaut werden. „In anderen Ländern gibt es für alle Wettbewerbe die gleichen Regeln, in Deutschland leider nicht“, erklärt die Schülerin, warum Jonas und Paul gerade auf Föhr an der Konstruktion und dem Design des neuen Autos sitzen. Larissa hält von Zuhause aus alles im Blick und koordiniert die einzelnen Maßnahmen.

So wie die Neugestaltung der Teambox, ein 3x2 Meter großer Messestand. Zwar arbeitet das „celerity.team“ dabei mit dem gleichen Unternehmen wie bei den anderen drei Ausscheidungen zusammen, trotzdem ist es jedes Mal aufs Neue eine Herausforderung. Und dieses mal kommt noch eine weitere Hürde hinzu. „Bei den nationalen Wettbewerben haben wir die Teambox mit einem Sprinter verladen, jetzt muss sie mit dem Flugzeug rübergeschickt werden und dafür auf eine Euro-Palette passen“, erklärt Bine die Problematik.

Projekt trotz Stress ein Gewinn für die Schüler

Alles Deadlines, die immer näher rücken und somit immer mehr Stress verursachen. Beschweren wollen sich die Schüler aber trotzdem nicht. „Das ist eigentlich ein Segen für uns. Das Projekt hat uns jetzt schon so viel gebracht und wir durften so viele neue Erfahrungen machen“, sagt die Marketingmanagerin und spricht damit für das ganze Team. In Malaysia werden mit Sicherheit noch welche dazukommen.

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