Soziales

Vorbereitung auf die MPU bei der Iserlohner Caritas

Iserlohn.  Das neue Angebot startet im Herbst.

Nach einer Fahrt unter Alkohol- oder Drogeneinfluss wird in Deutschland bei rund 62.500 Personen pro Jahr eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) angeordnet. Um den Führerschein wiederzubekommen, wird ein positives Gutachten benötigt. Dieses kann im Rahmen einer MPU ausgestellt werden. Der Gutachter prüft in dieser Untersuchung, ob Bedenken gegen die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis ausgeräumt werden können und ob mit großer Wahrscheinlichkeit keine neuen Auffälligkeiten im Straßenverkehr eintreten werden.

Zu einer positiven Beurteilung kann der Gutachter jedoch nur kommen, wenn sich die betroffene Person intensiv mit dem Thema „Fahren unter Suchtmittelkonsum“ und „Allgemeiner Umgang mit Suchtmitteln“ auseinandergesetzt hat und es zu einer dauerhaften Verhaltensänderung gekommen ist.Die Suchtberatung der Caritas begleitet und unterstützt seit Jahren Menschen, die ihren Führerschein aufgrund erhöhten Alkoholkonsums verloren haben. Ab Herbst 2020 gibt es außerdem nun ein Kursangebot für suchtmittelauffällige Kraftfahrer zur Vorbereitung auf die MPU. Das Angebot beinhaltet zehn Gruppentermine zu je 90 Minuten sowie drei Einzelgesprächen zu je 60 Minuten. Der Kurs bietet die Möglichkeit, sich intensiv auf die MPU vorzubereiten.

Keine Garantiefür positives Gutachten

Die Teilnahme garantiert zwar kein positives Gutachten, macht dieses aber sehr viel wahrscheinlicher. Vor der Anmeldung gibt es ein kostenloses Erstgespräch, in dem alle weiteren Fragen geklärt werden können. Weitere Informationen gibt es bei Uta von Holten, 02371/818620, sowie unter www.mpu-caritas.de. Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen.

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