Stadtleben

Vorfreude auf Premiere an der Bauernkirche

Die „Macher“ freuen sich auf „Genuss pur“ – erstmals am Fritz-Kühn-Platz.

Die „Macher“ freuen sich auf „Genuss pur“ – erstmals am Fritz-Kühn-Platz.

Foto: Michael May

Iserlohn.   „Genuss pur“ zieht auf den neu gestalteten Fitz-Kühn-Platz. Dort soll es mehr Platz und vor allem ein besonderes Ambiente geben

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„Der Platz bietet viele Möglichkeiten, manches werden wir bei der Premiere erst neu lernen“, sagt Sven Wiedemeyer vom Live Project, Veranstalter von „Genuss pur“, der sich wie die beteiligten Gastronomen auf die Premiere vor der Bauernkirche am ersten August-Wochenende freut. Wie berichtet, zieht die Traditionsveranstaltung vom Markt- auf den neu gestalteten Fritz-Kühn-Platz.

Mehr Raum für Stände und Bühne, mehr Sitz- und Parkplätze und ein besonderes Ambiente, das sich stimmungsvoll illuminieren lässt – die Vorteile sind aus Sicht der Gastronomen vielfältig. „Wir werden um die 1600 Sitzgelegenheiten anbieten können, fast doppelt so viele wie vorher“, erklärt Wiedemeyer am Dienstag weiter, als sich die beteiligten Gastronomen zur weiteren Organisation im Forsthaus Löhen von Jens Neffin treffen, einem von bislang sieben Betrieben, die bei der Veranstaltung gastronomische Höhepunkte bieten wollen.

Außerdem mit dabei sind das El Ambiente, das Restaurant des Romantikhotels Neuhaus, das El Alma, das Eiscafé San Remo, Andreas Firle mit seinem Restaurant sowie die Weinwelt Scholz. Ein weiterer Gastronom steht in den Startlöchern, soll aber noch nicht genannt werden.

Die Bühne – Bands werden noch bekanntgegeben – wird bei der Veranstaltung vor dem Spielplatz platziert – mit der Öffnung zum Platz hin. Die Gastronomie wird sich schwerpunktmäßig vor und neben der Bauernkirche sowie beim Stadtmuseum postieren. „Etwas mehr Abstand zur Bühne war immer schon ein Wunsch der Gastronomen“, erklärt Frederec Neuhaus. Schließlich wollten sich die Gäste beim Essen in Ruhe unterhalten, um dann gestärkt in Richtung Bühne ziehen zu können.

Von dem weitläufigeren Gelände erhofft sich Sven Wiedemeyer neben mehr Sitzmöglichkeiten auch ganz allgemein mehr Aufenthaltsqualität. „Da gibt es viele Bereiche mit dieser Qualität“, so Wiedemeyer. „Die Rotbuche, der Eingang zur Bauernkirche“ – auf der Treppe, von wo man den Platz überblickt, könnten Liegestühle oder Ähnliches platziert werden. „Wir sehen den neuen Platz eigentlich nur positiv“, sagt Jens Neffin.

Lob für die Stadt – aber auch ein Kritikpunkt

Für den Fall, dass es bei der Veranstaltung regnen sollte, stehen immerhin etwas über 200 überdachte Sitzplätze bereit. Auf der Wiese würde dann weitläufig ein Boden ausgelegt werden, damit auch etwa Frauen auf hohen Schuhen ohne Probleme hier unterwegs sein können.

„Für die Anschaffung muss man der Stadt ein Lob aussprechen“, sagt Sven Wiedemeyer, der allerdings auch Kritik äußert. Während es nämlich allgemein aufgrund von Lärmschutz-Auflagen immer schwieriger werde, Leben in die Stadt zu bringen, habe die von der Wählergemeinschaft GFI organisierte Veranstaltung „Iserlohn karibisch“ eine Genehmigung bis 24 Uhr erhalten. Die Vermischung von Politik und Partyorganisation – „für Außenstehende ist das schwer nachvollziehbar“.

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