Kinder

Vorlesetradition des Iserlohner Kinderweihnachtsdorfs

IKZ-Redakteur Torsten Lehmann wurde am Donnerstag von Kirstine Adebahr vom Kinder- und Jugendbüro beim Vorlesen gefilmt.

IKZ-Redakteur Torsten Lehmann wurde am Donnerstag von Kirstine Adebahr vom Kinder- und Jugendbüro beim Vorlesen gefilmt.

Foto: Jennifer Katz

Iserlohn.  Jeden Tag öffnet sich im virtuellen Adventskalender ein Türchen mit einer Geschichte, vorgetragen von bekannten Iserlohnern.

Geschichten und Märchen vorgelesen zu bekommen, gehört für viele Kinder zur Vorfreude aufs Fest. Auch im Iserlohner Kinderweihnachtsdorf war es bisher eine beliebte Tradition, dass Vertreter aus Politik und Verwaltung, Kirche und Gesellschaft, Wirtschaft und sozialen Organisationen als „Vorleser“ dabei waren.

Weil das Kinderweihnachtsdorf aber bekanntlich in diesem (Corona-)Jahr virtuell über die Bühne gehen muss, haben sich Petra Lamberts und ihre Kolleginnen aus dem Kinder- und Jugendbüro kurzerhand auch dafür eine Alternative ausgedacht. „Wir wollten auf diejenigen, die uns sonst im Kinderweihnachtsdorf unterstützt haben, nicht verzichten“, sagt Petra Lamberts. So wurden die bisherigen Vortragenden gefragt, ob sie in den weihnachtlich geschmückten Räumen an der Brüderstraße auch vor laufender Kamera auftreten würden.

„Es haben sich ganz schnell sehr viele gemeldet“, erklärt Petra Lamberts. Bürgermeister Michael Joithe ist ebenso dabei wie die Kinderlobby-Vorsitzende Monika Körner-Weinert, Hilke Müsse und Sören Hartmann vom IBSV, SPD-Fraktionschefin Eva Kitz, Wiesengrund-Schulleiterin Anja Ihme und Heimatzeitungsredakteur Torsten Lehmann. Von Pippi Langstrumpf bis zu „Hilfe, die Herdmanns kommen“ reicht das Repertoire.

Das Ergebnis, also das Video mit dem Vortrag, wird täglich auf der Internetseite sowie über die Social-Media-Kanäle des Kinder- und Jugendbüros präsentiert – als Adventskalender. Welche Person sich hinter welchem Türchen verbirgt, das wissen nur die Organisatorinnen vom Kinder- und Jugendbüro.

Freie Plätze in den virtuellen Bastelgruppen

Die weisen auch noch einmal darauf hin, dass am morgigen Samstag, wie bereits ausführlich berichtet, das virtuelle Bastelangebot startet. „Viele haben wohl noch nicht realisiert, dass sie sich dafür anmelden müssen, daher haben wir noch Plätze in allen Gruppen frei“, erklärt Petra Lamberts. Obwohl das Internet eine unendliche Teilnehmerzahl zulassen würde, sind die Angebote auf bis zu acht Teilnehmer begrenzt, da jedes Kind auch Hilfestellungen und Tipps während des Bastelns bekommen soll.

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