14. Iserlohner Gesundheitstag

Wenn das Herz ins Stolpern kommt . . .

Dr. Henning Rust referiert am kommenden Samstag um 13 Uhr im Großen Haus im Parktheater.

Dr. Henning Rust referiert am kommenden Samstag um 13 Uhr im Großen Haus im Parktheater.

Foto: Torsten Lehmann

Iserlohn.  Dr. Henning Rust klärt am Samstag, 9. November, um 13 Uhr beim 14. Iserlohner Gesundheitstag im Parktheater über Herzrhythmusstörungen auf.

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Wenn beim Anblick der Herzensdame das Organ etwas kräftiger anfängt zu schlagen, müsse man sich natürlich genauso wenig Sorgen machen wie bei einer solchen Reaktion auf einen spannenden Film. „Nicht jedes Herzklopfen ist gleich eine Herzrhythmusstörungen“, macht Dr. Henning Rust mit einem Augenzwinkern deutlich. „Und auch nicht jede Herzrhythmusstörung ist gefährlich“, sorgt der Chefarzt der Klinik für Kardiologie am Agaplesion Evangelischen Krankenhaus Bethanien zunächst mal auch tatsächlich für ein wenig Entwarnung. Um aber im gleichen Atemzug zu mahnen: „Jede Störung sollte vom Hausarzt einmal mit einem EKG abgeklärt werden.“

Das gelte besonders, wenn sie neu und insbesondere bei Belastung auftrete und wenn es Begleitbeschwerden wie Schweißausbrüche, Übelkeit, Luftnot oder Brustschmerzen gebe. „Das sind dann Warnzeichen, da sollte man dringend den Arzt aufsuchen, gegebenenfalls auch direkt ein Krankenhaus.“ Worauf jeder einzelne achten sollte, erklärte der 52-Jährige beim 14. Iserlohner Gesundheitstag am kommenden Samstag, 9. November, um 13 Uhr im Großen Haus des Parktheaters in seinem Vortrag unter dem Titel „Wenn das Herz ins Stolpern kommt“.

Während bei einem Patienten mit einem ansonsten gesunden Herzen eine solche Anomalie beim lebenslangen Taktschlag zumeist nur lästig und beeinträchtigend ist, sei sie bei bereits herzkranken Menschen immer potenziell gefährlich. Über die verschiedenen Arten der Herzrhythmusstörungen wie den harmlosen Extrasystolen, dem Vorhofflattern oder dem am weitesten verbreiteten Vorhofflimmern wird der Internist und Kardiologe, der gebürtig aus Osnabrück stammt, in Hannover studiert hat und am Herner Universitätsklinikum der Ruhr-Uni Bochum, dem Marienhospital, seine Facharztausbildungen absolviert hat, am Samstag ebenso sprechen wie natürlich auch über die entsprechenden Behandlungsmethoden.

Nach weiteren Stationen in Bochum und Hagen ist Dr. Rust seit April 2016 am Bethanien, das über einen Herzkatheter-Messplatz verfügt und daher eine 24-stündige Bereitschaft für Herzinfarkt-Patienten hat. Das Orga-Team des Gesundheitstages – Andreas Düllmann (DAK Gesundheit), Dr. Till Ossenkop (Schiller-Apotheke), Reinhard Adam (Optik Adam), Katrin Meyer (IKZ AV) und Torsten Lehmann (IKZ) – freut sich, dass Dr. Rust, wie auch die weiteren Referenten, im Anschluss an seinen Vortrag für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung stehen wird.

Weitere Vorträge im Großen Haus und Löbbeckesaal

10.15 Uhr Sven Kruse, Leiter der medizinischen Abteilung der Iserlohn Roosters: „Einblicke in die faszinierende Welt der Faszien – Faszienmanipulation nach Sven Kruse“

11.30 Uhr Dr. Holger Hofheinz, Ärztlicher Leiter der Klinik am Rhein, Düsseldorf: „Wa(h)re Schönheit – Warum viele freiwillig eine dicke Lippe riskieren“.

14.15 Uhr Dr. Heinz-Wilhelm Esser aus der WDR-Sendung „Doc Esser – Der Gesundheitscheck“: „Gesundheit erhalten statt Krankheiten zu heilen

16 Uhr Dr. Karsten Knizia, Facharzt der Paracelsus-Klinik Hemer: „So bringe ich meinen Rücken zum Entzücken – wie die Gesundheit der Wirbelsäule und das persönliche Wohlbefinden zusammenhängen“

Außerdem wird – Dr. Axel Bünemann, Chefarzt Innere Medizin am St.-Elisabeth-Hospital, im Löbbeckesaal um 10.30 Uhr über „Ernährung – gesund und auch noch gut fürs Klima“ sprechen.

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