Abfindungs-Affäre

Witten will neuem Mitarbeiter in der Probezeit kündigen

Symbolfoto: Der Mitarbeiter, der bei seinem Abschied aus dem Iserlohner Rathaus eine hohe Abfindung erhalten hatte, wird seine neue Stelle bei der Stadt Witten verlieren.

Symbolfoto: Der Mitarbeiter, der bei seinem Abschied aus dem Iserlohner Rathaus eine hohe Abfindung erhalten hatte, wird seine neue Stelle bei der Stadt Witten verlieren.

Foto: Michael May

Iserlohn/Witten.   Die Stadt Witten will sich von ihrem neuem Mitarbeiter trennen, der bei seinem Ausscheiden in Iserlohn eine hohe Abfindung erhalten hatte.

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Der Wechsel von der Stadt Iserlohn zu einer Stadtverwaltung im Ruhrgebiet findet für den ehemaligen Mitarbeiter, der im Zuge der Vertragsbeendigung 250.000 Euro Abfindung erhalten hatte, ein schnelles Ende. Der bis zum 30. April im Iserlohner Rathaus angestellte Mann hat jetzt selbst bei Facebook veröffentlicht, die Stadtverwaltung Witten als neuer Arbeitgeber habe ihn entlassen.

Im Wittener Ordnungsamt hatte der 37-Jährige am 2. Mai seine neue Stelle angetreten. Hartmut Witte, Leiter des dortigen Organisations- und Personalamtes, bestätigte im Gespräch mit unserer Zeitung, dass ein Gespräch mit dem neuen Mitarbeiter stattgefunden habe, in dem ihm mitgeteilt worden sei, dass die Kündigung des Vertrages innerhalb der sechsmonatigen Probezeit beabsichtigt ist. Faktisch, so Witte, sei dem Mitarbeiter aber noch nicht gekündigt worden, weil in der Sache zunächst der Personalrat zu beteiligen sei. Gleichwohl müsse der Mitarbeiter mit der fristgerechten Kündigung des Arbeitsvertrages zum 30. Juni rechnen.

Zu den Gründen für die schnelle Trennung während der Probezeit wollte der Personalchef der Stadt Witten keine Stellungnahme abgeben, räumte aber ein, die Vorgänge in Iserlohn verfolgt zu haben. Auch zu der Frage, ob der Betroffene derzeit freigestellt sei, gab Witte keine Auskunft.

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