Sommernächte

Zauberhafte Sommernächte in der guten Stube der Stadt

Die Iserlohner Sommernächte 2018 werden zum ersten Mal auf dem Fritz-Kühn-Platz gefeiert.

Die Iserlohner Sommernächte 2018 werden zum ersten Mal auf dem Fritz-Kühn-Platz gefeiert.

Foto: Frank Jungbluth

Iserlohn.   In drei Wochen starten die 12. Iserlohner Sommernächte: Zum Auftakt am 20./21. Juli wird es nostalgisch mit einer Zeitreise in die 1950er Jahre.

Gitarrensolo auf der alten Stadtmauer, Leckereien unter alten Bäumen – der Park der Bürger, wie Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens die neue gute Stube der Stadt schwärmerisch nennt, verwandelt sich im Juli und August in einen großen Konzertsaal, eine Schlemmermeile und ein sehr langes Fest für die ganze Familie. Die ersten Sommernächte auf dem neu gestalteten Fritz-Kühn-Platz sind eine Premiere an einem Ort, „den man sich schöner nicht vorstellen kann“, wie Veranstalter Sven Wiedemeyer von „Live-Project“ sagt.

Mit dem neuen Hauptsponsor, der Krombacher-Brauerei, eröffnen sich für die Veranstalter der 12. Sommernächte und dem kulinarischen Höhepunkt „Genuss pur“ neue Möglichkeiten. 1 600 Sitzplätze, ein Boden, auf dem sich auch bei schlechtem Wetter matschfrei feiern lässt, mehr Bands und noch mehr Auswahl zum Schlemmen und Genießen. „Wir hatten schon eine gute Veranstaltungsreihe mit unseren Sommernächten, jetzt wird es noch besser“, sind sich Bürgermeister Ahrens und Veranstalter Wiedemeyer voller Vorfreude einig.

In drei Wochen wird es zum Auftakt am 20./21. Juli nostalgisch auf dem Fritz-Kühn-Platz mit einer Zeitreise in die 1950er Jahre. Tanz, Mode und Oldtimertreffen und das alles begleitet von den „Sweethearts“ und Schlagern aus der Wirtschaftswunderzeit, danach spielen „Boppin B“.

Der Platz mit seinem historischen Flair, den Wurzeln Iserlohns mit Bauernkirche und Baarbach-Wasser, ist ideal für mittelalterliche Musik und mystisches Drumherum am zweiten Sommernachtswochenende. Deshalb wird am 27. und 28. Juli das Folk- und Pagan-Festival in Iserlohn gefeiert. „Comes Vagantes“ und „Mythemia“ mit donnernden Trommeln und kraftvollen Gesängen sind die Hingucker für Zuhörer. Für die bierselige Folkatmosphäre sorgen am zweiten Abend des Festivals, am 28. Juli, die „Kilkenny-Band“ und die irische Gruppe „Tir Nan Og“.

Geschlemmt und genossen wird vom Donnerstag. 2. August, bis zum Sonntag, 5. August, bei „Genuss pur“ auf dem Kühn-Platz. Pagodenzelte mit Leckereien aus aller Herren Länder, eine Empore zum Schwelgen unter der Rotbuche, eine Bühne und natürlich ein riesiges Kinderfest und ein ökumenischer Gottesdienst sind die Höhepunkte. Zur Eröffnung spielen „Björn Patrik Pfeiffer&Friends“ loungige, sommerliche Sounds und die richtige Musik zum Sundowner mit Blick auf die Oberste Stadtkirche.

„Coverpiraten“ und „Panik Power Band“ sind die Variationen am nächsten Abend von Genuss pur und mit der „Operette to go“ erfüllt sich ein Herzenswunsch von Veranstalter Sven Wiedemeyer, der sich auf launig-klassisches für die Besucherinnen und Besucher auf der Treppe hinunter zum Fritz-Kühn-Platz, respektive in die gute Stube der Stadt außerordentlich freut. Samstagnachmittag bereichern die Iserlohner Stadtmusikanten den puren Genuss. Das letzte Sommernachtswochenende wird am 24. und 25. August gefeiert. Der Kühn-Platz verwandelt sich in den Beat-Garden mit der „Jam-Connection“ und „The Magic Mumble Jumble“.

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