Polizei

Zeugen stoppen flüchtenden Fahrer in Iserlohn

Symbolbild

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Foto: Michael Kleinrensing

Iserlohn.  Eine Trunkenheitsfahrt in Iserlohn endete mit dem Entzug des Führerscheins.

Dem beherzten Einsatz von Zeugen ist es laut Polizei zu verdanken, dass ein 41-jähriger Autofahrer, der mit 2,3 Promille Alkohol im Blut unterwegs war, nicht noch größeren Schaden angerichtet hat. Der Iserlohner fuhr am Freitag gegen 18.30 Uhr auf der Straße Im Hütten über eine Verkehrsinsel und mähte ein Verkehrszeichen um. Statt anzuhalten, setzte er seine Fahrt über die Igelstraße, Untergrüner Straße und Düsingstraße fort. Hier hielt er an, stieg aus dem Wagen, um den Schaden daran zu begutachten, schwankte zurück ins Auto und setzte die Fahrt Richtung Karl-Arnold-Straße fort. Wie die Polizei berichtet, stellte sich ihm auf Höhe des Schleifenweges ein Autofahrer mit seinem Fahrzeug in den Weg, der 41-Jährige aber umfuhr die Sperre. Als ihm nun ein Streifenwagen entgegen kam, wendete und die Verfolgung aufnahm, hatten weitere Zeugen den Flüchtenden mit ihren Autos bereits am Weiterfahren hindern können. Die Beamten holten den schwer betrunkenen Iserlohner aus seinem schrottreifen Honda Civic. Den Führerschein musste er abgeben.

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