Brandschutz

Zwei Rathaus-Etagen sollen dicht gemacht werden.

Aus Brandschutzgründen sollen die beiden obersten Geschosse stillgelegt werden.

Aus Brandschutzgründen sollen die beiden obersten Geschosse stillgelegt werden.

Foto: Torsten Lehmann

Iserlohn.   Das Brandschutzproblem im Rathaus ist offenbar umfänglicher als bislang kommuniziert. Nachdem deshalb bereits keine Veranstaltungen mehr im Rathaus stattfinden dürfen, sollen nun die beiden obersten Etagen stillgelegt werden.

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In einer Pressemitteilung kündigt die Stadt Iserlohn gravierende Einschränkungen im Rathausbetrieb an. Die Pressemitteilung im Wortlaut: „Wie bereits berichtet, muss das Thema Brandschutz im Rathaus I neu beleuchtet werden. Zum einen weil durch den noch in diesem Jahr geplanten Abriss der Schillerplatzbrücke ein Fluchtweg für das Rathaus entfällt. Zum anderen weil das Gebäude mittlerweile unter Denkmalschutz steht und nicht zuletzt auch deshalb, weil die Komplettsanierung des Gebäudes laut einem Beschluss des Rates zunächst nicht mehr Bestandteil der Planungen zur Entwicklung des Schillerplatz-Areals ist.

Im Zuge der Überprüfung des Brandschutzkonzeptes für das Rathaus hat sich gezeigt, dass ein zweiter Fluchtweg für das 5. und 6. Stockwerk, wie er im Brandfall vorhanden sein muss, nicht sicher nachgewiesen werden kann. Das „Anleitern“ mit der Drehleiter der Feuerwehr ist nur bis zum vierten Obergeschoss möglich.

Eine Lösung, durch den Bau von Gerüsten und Leitern auf den Dächern des Rathauses einen zweiten Fluchtweg für die beiden oberen Stockwerke zu ermöglichen, lässt sich nach Prüfung durch einen Fachbetrieb nicht kurzfristig umsetzen. Hier müsse mindestens von einer Dauer von acht bis zwölf Wochen ausgegangen werden.

Deshalb hat Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens aus Sicherheitsgründen angeordnet, dass die Räume in der 5. und 6. Etage des Rathauses ab sofort nicht mehr als Büros genutzt werden dürfen. Dort befinden sich die Büros der Schulverwaltung, des Personalrates, des Kulturreferates, der Bereichsleitung Integration und Teilhabe und des Zentralen Schreibdienstes. Für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden als Übergangslösung Arbeitsplätze in vorübergehend freistehenden Büros und Besprechungsräumen zur Verfügung gestellt. Hier bittet die Verwaltung um Verständnis, wenn die Mitarbeiter in den nächsten Tagen nur eingeschränkt erreichbar sein sollten.“

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