Nachrichtenüberblick

Coronavirus im Kreis Kleve: RKI meldet zwei Neuinfektionen

Lesedauer: 4 Minuten
NRW: Seit dem 11. Juni gelten weitere Corona-Lockerungen

NRW: Seit dem 11. Juni gelten weitere Corona-Lockerungen

Seit dem 11. Juni gelten in NRW weitere Lockerungen, etwa für die Gastronomie oder den Sport. Zwei Voraussetzungen sind dafür nötig.

Beschreibung anzeigen

Kreis Kleve.  Die Inzidenz im Kreis Kleve ist am Sonntag leicht gestiegen. Das RKI verzeichnete zwei neue Corona-Infektionen innerhalb von 24 Stunden.

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Kleve ist am Sonntag leicht gestiegen: Der Wert, der die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche angibt, liegt nun bei 8,0 (Freitag: 7,4). Das Robert-Koch-Institut (RKI) verzeichnete zwei neue Corona-Infektionen innerhalb von 24 Stunden (Stand 0 Uhr), insgesamt sind es nun 11.370. Davon gelten schätzungsweise 10.900 Menschen als wieder genesen.

Heute vor einer Woche lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 15,4. Am vergangenen Sonntag hat der Kreis Kleve dem RKI bis 0 Uhr 2 Neuinfektionen gemeldet. Am Sonntagmorgen vor vier Wochen betrug die Inzidenz im Kreis Kleve dem RKI zufolge 61,4. Innerhalb der vergangenen 28 Tage wurden 344 neue Fälle registriert.

Coronavirus im Kreis Kleve: Die Lage am 20. Juni (auf Grundlage des RKI)

  • 7-Tage-Inzidenz: 8,0 (Freitag: 7,4)
  • Neuinfektionen: 2
  • Infektionen insgesamt: 11.370
  • Todesfälle insgesamt: 188

Imfquote im Kreis Kleve (nach Angaben der KV Nordrhein, Stand: 18. Juni)

  • Erstimfpung: 47,6 Prozent
  • Zweitimpfung: 28 Prozent

Intensivbettenbelegung im Kreis Kleve (Quelle: DIVI, Stand: 20. Juni)

  • Intensivbetten: 23 von 68 frei (33,8 Prozent)
  • Covid-Patienten auf den Intensivstationen: 1

(Hinweise zu den Daten: Die Daten zu den Infektionszahlen und der Sieben-Tage-Inzidenz sind im Dashboard des RKI abrufbar. Die Imfquoten stammen von der Kassenärztlichen Vereinigung - dabei ist zu beachten, dass nur die Impfungen in Impfzentren, Hausarztpraxen und durch mobile Teams darin enthalten sind, nicht aber die Impfungen in den Krankenhäusern. Die Belegung der Krankenhausbetten ist im DIVI-Intensivregister zu finden.)

So sehen die Corona-Zahlen in den Kommunen im Kreis Kleve aus

Das Robert-Koch-Institut aktualisiert seine Übersicht zu den Corona-Zahlen jeden Tag um 0 Uhr. Auch die Kreisverwaltung veröffentlicht die aktuellen Zahlen in einer täglich aktualisierten Übersicht, in der Regel um die Mittagszeit.

Die Werte des RKI und der Verwaltung können durch den zeitlichen Unterschied voneinander abweichen. Da die Daten des RKI maßgeblich für weitere Beschränkungen und Maßnahmen im Kreis Kleve sind, aktualisieren wir diese Übersicht zuerst mit den RKI-Werten. Die tägliche Übersicht des Kreises finden sie hier:

Coronavirus im Kreis Kleve: Die Lage am 20. Juni (auf Grundlage des Kreises)

  • Neue Fälle seit der letzten Meldung: 9 (seit Freitag)
  • Infektionen insgesamt: 11.370
  • Todesfälle insgesamt: 188

Ingesamt bestätigte Infektionen (und Veränderung gegenüber der letzten Meldung) in den Kommunen

  • Bedburg-Hau: 467 (+0)
  • Emmerich: 1294 (+2)
  • Geldern: 1497 (+0)
  • Goch: 1091 (+0)
  • Issum: 430 (+0)
  • Kalkar: 377 (+0)
  • Kerken: 356 (+0)
  • Kevelaer: 1036 (+0)
  • Kleve: 1825 (+1)
  • Kranenburg: 472 (+0)
  • Rees: 696 (+0)
  • Rheurdt: 168 (+0)
  • Straelen: 639 (+0)
  • Uedem: 189 (+0)
  • Wachtendonk: 275 (+0)
  • Weeze: 538 (+0)

(20 Fälle befinden sich noch in Bearbeitung, schreibt der Kreis Kleve. Der Zuwachs in Klammern beeinhaltet deshalb auch die neu bearbeiteten Fälle, nicht nur die Neuinfektionen.)

Zum Teil sehr große Unterschiede bei den Daten gibt es zudem immer wieder bei der Zahl der Genesenen und der aktuell am Virus erkrankten Menschen, die jeweils auf Schätzungen beruhen. Deswegen haben wir an dieser Stelle entschieden, auf die Darstellung dieser Zahl zu verzichten.

Zudem unterscheiden sich die RKI-Statistik und die Kreis-Statistik auch in der Gesamtzahl der Fälle - beim RKI liegen die Zahlen höher. Laut dem Kreis gibt es diese Diskrepanz schon länger und sie erkläre sich so: "Bei der Differenz handelt es sich im Wesentlichen um Personen, die zwar im Kreisgebiet gemeldet sind, sich jedoch in einem anderen Kreis oder einer anderen Stadt aufhalten und dort ihre Quarantäne verbringen, beispielsweise Studierende." Solche Einzelfälle wurden seit Beginn der Corona-Pandemie nach und nach in den Fallzahlen-Listen des Kreisgesundheitsamtes nachträglich angepasst und korrigiert, heißt es dazu vom Kreis.

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Kleve und Umland

Leserkommentare (4) Kommentar schreiben