Kommentar

Der Unmut beim SSV Reichswalde ist nachvollziehbar

Foto: NRZ Kleve

Das halb fertige Sportzentrum Oberstadt ist im Winter insbesondere für die Fußballer des SSV Reichswalde ein Ärgernis. Ein Kommentar.

Von der Platzanlage des SSV Reichswalde zum Sportzentrum Oberstadt sind es rund eineinhalb Kilometer. Eine Kurzstrecke, die sich im Sommer entspannt radeln lässt. Wozu also die Aufregung über das Pendeln wegen fehlender Umkleiden, mag mancher fragen. Nun, der Sommer ist vorbei, und mit völlig durchnässten Klamotten sich ins Auto zu setzen, ist auch für drei Minuten nicht besonders angenehm. Bei Wind und Wetter draußen kauernd die Halbzeitpause verbringen zu müssen ebenfalls nicht.

Keine sichtbaren Fortschritte erkennbar

Der Ärger des SSV Reichswalde ist nachvollziehbar, denn vor sieben Monaten wurden die neuen Kunstrasenplätze offiziell übergeben. Eine lange Zeit, in der Verein und Außenstehende keinen sichtbaren Fortschritt im Sportzentrum erkennen konnten. Und auch weil die Stadt Kleve eine Prognose vermeidet, spricht nicht viel dafür, dass die Umkleide- und Duschcontainer in nächster Zeit zur Verfügung stehen werden.

Zäh gestaltet sich auch die Freigabe des gesperrten Parkplatzes. Ohne eine vernünftige Lösung für Linksabbieger geht es nicht. Doch dass die Autos nun vielfach am Seitenstreifen der Materborner Allee parken, ist sicher nicht ungefährlicher. Insbesondere, wenn es früher dunkel wird. Jetzt rächt sich, dass die Baustellen auf und am halb fertigen Sportzentrum Oberstadt nicht im Sommer bearbeitet wurden.

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