Kommentar

Die SPD im Kreis Kleve muss für die kleinen Leute da sein

Andreas Gebbink

Andreas Gebbink

Foto: Miriam Fischer / funkegrafik nrw

Kreis Kleve.  Die Sozialdemokraten müssen sich wieder stärker für die Interessen der kleinen Arbeitnehmer einsetzen. Dafür braucht es auch neues Personal.

Die SPD im Kreis Kleve muss sich personell neu aufstellen. Die Forderung von Frank Thon ist nachvollziehbar. In vielen Kommunalräten sitzen betagte Genossen, die zwar eine gute Arbeit machen, aber eben auch nicht mehr das blühende Leben verkörpern.

Die Sozialdemokraten müssen mit neuem Personal auch auf lokaler Ebene glaubhaft machen, dass sie wieder zu ihrem Markenkern – die Vertretung von Arbeitnehmerinteressen – zurückkehren. Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands ist im Kern eine Partei der kleinen Leute, die sich gegen soziale Ungerechtigkeiten einsetzt, die eine Vertretung für die Menschen mit kleinerem Portemonnaie darstellt. Hier gibt es eine Menge für die SPD zu gewinnen.

Thon ist keine schlechte Alternative für den Parteivorsitz

Denn die Schere zwischen Arm und Reich ist in den vergangenen Jahre sehr stark auseinandergegangen – auch durch das Zutun der SPD. Frank Thon ist ein junger Kandidat, der dennoch bereits eine Menge politische Erfahrung mitbringt. Keine schlechte Alternative für den Vorsitz auf Kreisebene.

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