Corona-Mutationen

Erste Fälle mit britischer Corona-Variante im NL-Grenzgebiet

Auch in den grenznahen Niederlanden wurden erste Fälle mit der britischen Corona-Mutation festgestellt. 

Auch in den grenznahen Niederlanden wurden erste Fälle mit der britischen Corona-Mutation festgestellt. 

Foto: Daniel Cole / dpa

Kleve/Nimwegen  In der niederländischen Grenzregion wurden drei Fälle der britischen Corona-Variante nachgewiesen.

In der niederländischen Grenzregion sind bereits drei Fälle mit der britischen Corona-Mutation nachgewiesen worden. Dies meldet die Tageszeitung De Gelderlander. Dabei handele es sich um zwei Personen aus der Veiligheidsregio Gelderland-Zuid (Nimwegen) und eine Person aus der Region Gelderland-Mitte (Arnheim).

Regelmäßige Analysen des Coronavirus'

Bei den Fällen aus der Region Gelderland-Zuid soll es sich um Infektionen handeln, die bereits vor mehreren Wochen aufgetreten sind. Diese hätten aber offenbar nicht für eine weitere, schnelle Verbreitung des Virus in der direkten Umgebung gesorgt. Aus der Kontaktnachverfolgung seien keine weiteren Fälle bekannt geworden.

Die Region Gelderland-Zuid analysiert regelmäßig positive Corona-Tests auf die britische Variante. Dies erfolge immer dann, wenn jemand aus Großbritannien ins Land einreise oder wenn Niederländer Kontakt mit einem infizierten Briten hatten. Landesweit werde zudem stichprobenartig kontrolliert, so ein Sprecher der Veiligheidsregio.

Verbreitung in der Region ist sehr wahrscheinlich

Gegenüber der Tageszeitung De Gelderlander sagte der Ashis Brahma, Arzt für den Gesundheitsdienst GGD, dass man noch wenig Kenntnisse über die Verbreitung der Virusmutation in der Region habe. Aber wenn das Virus bereits in Rotterdam, Den Haag und Amsterdam nachgewiesen worden sei, würde es ihn sehr wundern, wenn das Virus nicht bereits in der Region Gelderland vorhanden sei.

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