Camping

Im Kreis Kleve sind schon 3219 Wohnmobile gemeldet

Der Wohnmobil-Stellplatz in der Klever Unterstadt an der van-den-Bergh-Straße ist immer gut besucht.

Der Wohnmobil-Stellplatz in der Klever Unterstadt an der van-den-Bergh-Straße ist immer gut besucht.

Foto: Astrid Hoyer-holderberg

Kreis Kleve.  Tendenz steigend – der Urlaub auf Abstand boomt. Immer mehr Kreis Klever kaufen sich ein rollendes Ferienhaus.

Wohnmobile boomen: Um 56.668 ist deren Zahl von 2019 auf 2020 in Deutschland angestiegen, meldet das Kraftfahrtbundesamt auf Rückfrage der NRZ – jetzt stehen 589.355 solcher Ferienhäuser auf Rädern vor den Vorgärten oder sind unterwegs zum Urlaubsziel oder wieder zurück. 3219 davon waren zu Jahresanfang 2020 im Kreis Kleve registriert. Tendenz seit Jahren steigend – und in Corona-Zeiten sowieso.

Von 2009 bis heute wuchs die Zahl an Wohnmobilen im Kreis Kleve um 1549 gleich um 92,8 Prozent. Das sind rund zehn Wohnmobile pro 1000 Einwohner. Deutschlandweit hat sich die Anzahl im genannten Zeitraum um 264.254 Fahrzeuge mehr als verdoppelt.

Man hält problemlos einen Mindestabstand ein

Eine hohe Nachfrage wurde schon seit Jahresbeginn registriert und stieg mit den Corona-Sorgen deutlich – im Mai gab es 29,1 Prozent mehr Neuzulassungen, bestätigt dass Kraftfahrtbundesamt. Man ist auf Achse und hält problemlos einen Mindestabstand ein. Außerdem werden nur wenige rollende Ferienhäuser verschrottet. Meist sind es Diesel-Fahrzeuge, als Elektroauto gibt es Camper eher als Prototypen. Die Preise für neue Camper liegen im Schnitt bei 70.000 Euro bis 120.000 Euro.

Entwicklung: Die Anzahl der Wohnmobile im Kreis Kleve in diesem Jahr beträgt 3219, im Vorjahr waren es 2900, in 2018 zählte man 2702 Wohnmobile im Kreis Kleve. In 2017 waren es 2522, in 2016 noch 2323, in 2012 waren es 1814 gewesen.

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