Radfahren

Kleve: Ackerstraße wird wohl nicht umgebaut

Die Ackerstraße wird nicht zur Vorfahrtsstraße umgebaut.

Die Ackerstraße wird nicht zur Vorfahrtsstraße umgebaut.

Foto: Andreas Gebbink / NRZ

Kleve.  Es zeichnet sich keine Mehrheit für einen Umbau der Ackerstraße ab. Kritiker monieren zu hohe Kosten und zu viel Aufwand für zu wenig Nutzen.

Die Ackerstraße wird vorerst nicht als bevorrechtigte Fahrradstraße ausgebaut. Nach einer kritischen Diskussion hat eine Mehrheit des Umwelt- und Verkehrsausschusses dieses Vorhaben jetzt abgelehnt. Entscheiden wird letztendlich der Rat am 24. Juni.

Wie berichtet sollte die Ackerstraße für Radfahrer eine Vorfahrtsstraße werden. Dafür hätten allerdings zahlreiche Schilder aufgestellt werden müssen und auch Fahrbahn-Piktogramme waren geplant. Die Klever Stadtverwaltung hätte das Ansinnen der Grünen als Modellprojekt mitgetragen, allerdings gab es deutliche Kritik an dem Vorhaben. So hätte die Ackerstraße weder nach Materborn noch zur Innenstadt eine vernünftige Anbindung. „Wir sind überzeugt, dass dies nicht der Weisheit letzter Schluss ist. Es fehlt uns ein Zusammenhang“, sagte Werner Verhoeven (CDU). Er wünscht sich erst ein umfassendes Konzept für den künftigen Radverkehr in Kleve.

Ackerstraße würden den Verkehr durcheinanderbringen

Jürgen Dußling erinnerte daran, dass sowohl der Mittelweg als auch die Hoffmannallee parallel verlaufen und beide Straßen mit einem Radweg ausgestattet seien. Die Ackerstraße umzubauen würde den Verkehr durcheinanderbringen und sei zu viel Aufwand, so Dußling.

Michael Bay (Grüne) sagte, dass man natürlich auf ein umfassendes Radwegekonzept warten könne, aber man könne parallel auch einen Weg der kleinen Schritte gehen. Mittelweg als auch Hoffmannallee seien für Radfahrer nicht schön.

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