Schule

Klever Gesamtschüler nehmen am Umweltkongress in Israel teil

Die Gruppe der Gesamtschüler und Lehrer, die nach Israel reisten.

Die Gruppe der Gesamtschüler und Lehrer, die nach Israel reisten.

Foto: Gesamtschule

Kleve.  Schüler der Joseph-Beuys-Gesamtschule Kleve nehmen an einem Umweltkongress in Israel teil. Und machen spannende Erfahrungen.

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Am Mittwoch geht es nach sechs Wochen Sommerferien wieder zurück in den gewohnten Schulalltag. Viele Jugendliche sind in dieser schulfreien Zeit in den Urlaub gefahren – mit der Familie oder mit Freunden. Während manche die üblichen Ziele anfahren, verschlägt es andere an die ungewöhnlichsten Orte. Für eine 16-köpfige Gruppe der Joseph-Beuys-Gesamtschule Kleve ging es jetzt in die israelische Stadt Tel Aviv. Darunter zum größten Teil Schüler, die durch Lehrerin Anne Janssen und Esme Veenman betreut werden.

Michael Krebs, Gründer des Fördervereins für Jugendaustausch „Begegnungen 2005“ ist Initiator der Aktion und ebenfalls mit von der Partie. In der Metropole Tel Aviv verbringen sie insgesamt sieben Tage, ehe es am Montag wieder gen Heimat geht. Diese Zeit wollen sie aber keinesfalls mit Faulenzen verbringen, im Gegenteil. Ihre Reise verfolgt einen spannenden Hintergrund. Sie nehmen am „International Congress for environmental Leadership“ teil und vertreten dabei die niederländisch-deutsche Grenzregion als Delegation der Euregio Rhein-Waal.

Jugendliche aus vielen Ländern

Dabei sind sie in guter Gesellschaft. Jugendliche aus vielen Ländern der Welt – einige sogar aus Taiwan – kommen zu diesem Anlass nach Israel, um an diesem ganz besonderen Kongress teilzunehmen. Der findet im Youth village (dt. Jugenddorf) Hakfar Hayarok statt. Das Internat umfasst rund 2500 Schüler und breitet sich über ein großes Gelände aus. Das ist von Montag bis Donnerstag auch das Zuhause der Teilnehmer. Erst wenn der Kongress erfolgreich beendet wurde, dürfen sie noch in Gastfamilien das israelische Leben kennenlernen.

Kongressthema ist in diesem Jahr „Urban Sustainability“: Nachhaltigkeit in Städten und Kommunen. Dazu haben die Klever Schüler im Vorfeld ein Interview mit Bürgermeisterin Sonja Northing gemacht, zu einer Power-Point-Präsentation verarbeitet und mit einem Vorstellungsvideo am Eröffnungstag der Veranstaltung präsentiert.

Die Schüler stellen ihre Heimatländer vor

Dabei stellten die deutschen und niederländischen Schüler ihre Heimatländer am Beispiel der Städte Kleve und Nimwegen vor. Im Laufe des Kongresses sollen dann, so schreibt es der Veranstalter, „Maßnahmen zur radikalen Änderung der Art und Weise, wie wir in unseren urbanen Zonen bauen und vorgehen analysiert und geformt werden“. All dies selbstverständlich im Sinne von Umweltschutz und Nachhaltigkeit.

Als Ensemble „We connect X“ haben sie auch musiziert. Für Anne Janssen ist die Musik der Schlüssel zum Miteinander. „Hier geht es nicht nur darum, zusammen zu lernen. In dieser Zeit hat sich eine schöne Gemeinschaft gebildet“, freut sie sich. „Mich begeistert es, wie Musik verbindet.“

Israel hat großen Reiz

Für die Schüler Leroy Bünder und Pieter Veeman ist es der zweite Israel-Aufenthalt. Sie kennen den Kongressablauf bereits. Für Pieter hat der Austragungsort Israel einen großen Reiz. So steht an einem Tag eine Fahrt nach Jerusalem auf dem Programm. Am Sonntag geht es nach Nazareth und zum See Genezareth.

„Einerseits dreht sich in der Woche alles um unsere Umwelt, andererseits hilft sie uns auch, das Leben in Israel kennenzulernen“, schwärmt er. „Hier trifft man auf zwei Extreme: Moderne Städte und Altertümliches.“

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