Medizin

Klever Klinikum: Schutz vor dem plötzlichen Herztod

Das Katholische Karl-Leisner-Klinikum betreibt am St.-Antonius-Hospital Kleve und am Marienhospital Kevelaer eine vollausgerüstete kardiologische Abteilung inkl. Herzkatheterlabor.

Das Katholische Karl-Leisner-Klinikum betreibt am St.-Antonius-Hospital Kleve und am Marienhospital Kevelaer eine vollausgerüstete kardiologische Abteilung inkl. Herzkatheterlabor.

Foto: Thomas Momsen / KKLE

Kleve.  Klinik für Kardiologie/Nephrologie des Kath. Karl-Leisner-Klinikums informiert mit zwei Experten in Kleve und Kevelaer über Herzgesundheit.

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Mit zwei Veranstaltungen informieren die Experten der Klinik für Kardiologie und Nephrologie des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums am Mittwoch, 6. November, in Kevelaer (Konzert- und Bühnenhaus) und am Mittwoch, 13. November, in Kleve (Hochschule Rhein-Waal, Hörsaal 2) zu bedrohlichen Herzrhythmusstörungen.

65.000 Menschen sind jährlich vom Herztod betroffen

Jedes Jahr erleiden in Deutschland 65.000 Menschen einen plötzlichen Herztod. „Das müsste nicht sein. Der plötzliche Herztod ist in aller Regel kein schicksalhaftes Ereignis“, betont Dr. Norbert Bayer, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Nephrologie des katholischen Karl-Leisner-Klinikums.

Gefährdet sind Menschen mit einer strukturellen Herzerkrankung, vor allem der koronaren Herzkrankheit. Sie wird begünstigt von Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen (hohes Cholesterin). Bei der koronaren Herzkrankheit sind die Herzkranzgefäße, die Koronararterien verengt. Sie versorgen das Herz mit sauerstoff- und nährstoffreichem Blut. „Die Verengung kann zu einer Mangelversorgung des Herzmuskels führen, ein vollständiger Verschluss zu einem Herzinfarkt“, so Bayer. Auch erbliche Faktoren und der Lebensstil spielen eine Rolle: „Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel“, fasst der Chefarzt zusammen.

Ursachen des plötzlichen Stillstandes sind vielfältig

Ursachen des plötzlichen Herztods können aber auch Herzmuskel- oder Herzklappenerkrankungen sowie angeborene Herzfehler sein. „Die beste Strategie ist es, Herzerkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln“, so Bayer. „Deshalb liegt uns die Aufklärungsarbeit so sehr am Herzen.“

Das Katholische Karl-Leisner-Klinikum betreibt am St.-Antonius-Hospital Kleve und am Marienhospital Kevelaer eine vollausgerüstete kardiologische Abteilung inklusive Herzkatheterlabor. Bayer erläutert bei den Veranstaltungen aktuelle medizinische Entwicklungen, Behandlungsmethoden und beantwortet die wichtigsten Fragen zum Thema. Eine Anmeldung zu den Informationsveranstaltungen ist nicht erforderlich, der Eintritt ist kostenlos.

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