Museum Katharinenhof

Spiritueller Katharinentag in Kranenburg

Katharinentag in Kranenburg am 22. November 2019: Hans Vlaskamp , Dr. Andrea Spans (beide v. Kath. Bildungsforum/KBW Kleve) und Dr. Inigo Bocken stellten das Event vor. Foto: Anke Gellert-Helpenstein

Katharinentag in Kranenburg am 22. November 2019: Hans Vlaskamp , Dr. Andrea Spans (beide v. Kath. Bildungsforum/KBW Kleve) und Dr. Inigo Bocken stellten das Event vor. Foto: Anke Gellert-Helpenstein

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Kranenburg.  Zum vierten Mal wird im Kranenburger Katharinenhof zum Katharinentag eingeladen: Freitag, 22. November, 15 bis 21 Uhr.

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Zum vierten Mal lockt der Katharinentag in den Kranenburger Katharinenhof. Für Freitag, 22. November, 15 bis 21 Uhr, lädt das Katholische Bildungsforum/KBW Kleve vertreten durch die Theologen Dr. Andrea Spans und Hans Vlaskamp sowie das Titus Brandsma Institut an der Radboud Universität Nimwegen mit dem wissenschaftlichen Direktor Dr. Inigo Bocken zu diesem besonderen spirituellen Austauschtag ein. Das Titus Brandsma Institut ist „ein Institut für Spiritualität und Mystikforschung“, so Inigo Bocken.

Das Motto lautet: „Standard war gestern?!“

Unter dem Motto „Standard war gestern?!“ werden renommierte Referenten in Kranenburg zu Wort kommen. Dabei der Theologe und Religionsphilosoph Hans-Joachim Höhn aus Köln und Thomas Eggensperger, Theologe, Sozialethiker und Sozialwissenschaftler aus Berlin. So wie bereits in den Jahren zuvor der Umweltwissenschaftler und Politiker Ernst Ulrich von Weizsäcker oder der Künstler und Philosoph Bazon Brock sich tief gehenden Themen gewidmet haben, so werden auch die Referenten 2019 interessante und diskussionsfördernde Vorträge halten.

Was bedeutet Identität?

„Sie widmen sich dabei unter anderem auch Fragen wie ‘Was bedeutet Identität? Wie tragfähig können gemeinschaftliche Strukturen in Familien, Vereinen, Kirche, Gesellschaft noch sein? Und wie ist der zunehmenden Verunsicherung zu begegnen, die die Suche nach Wahrheit und die Entscheidungsfindung begleitet?’“, erklärten die Einlader.

Die anwesenden Gäste sind dabei herzlich eingeladen in so genannten moderierten Tischgruppen auch mit zu diskutieren und Fragen zu stellen.

Veranstaltung zum Gedenken der Heiligen Katharina

Die Veranstaltung zum Gedenken der Heiligen Katharina (25. November) ist „mittlerweile ein traditionsreiches Format für uns“, betonte Andrea Spans vom Katholischen Bildungsforum bei der Vorstellung des Programms. In dieser Tradition soll die Spiritualität der Praxis, die freien Bürgern in Deutschland und den Niederlanden geistige Orientierung für den Alltag bietet, im Vordergrund stehen, ergänzte auch Inigo Bocken vom Titus Brandsma Institut. Gefördert wird der Katharinentag im Rahmen des Interreg VA Programms Deutschland-Niederlande und die EU finanziert ihn mit.

Muttersprachler sind auch vor Ort

Die Referenten werden zwar ihre Ausführungen in deutscher Sprache halten, aber niederländische Gäste ohne Deutschkenntnisse sind dennoch nicht fehl am Platze. „Beim Katharinentag sind viele Muttersprachler vor Ort, die ins Niederländische übersetzen können“, erklärte Spans. Die Referate werden etwas ungewöhnlich musikalisch begleitet. Vlaskamp dazu: „Die Musik unterstreicht das auch auf dem Programm stehende Thema der ‚Verunsicherung’ und das Fremdsein. Deshalb haben wir Musik gewählt, die auf den ersten Blick ungewöhnlich wirken könnte.“ Erklingen werden neben Saxophon- und Darbuka auch Stimmen.

Informationen und Anmeldungen

Der Katharinentag im Museum Katharinenhof startet am 22. November um 15 Uhr. Alles in allem wird er bis 21 Uhr dauern. Kosten: 15 Euro. Darin ist dann auch ein abendlicher Imbiss enthalten.

Nähere Informationen und Anmeldungen sind beim Katholischen Bildungsforum/KBW Kleve, 02821/721525 oder per Email an kbw-kleve@bistum-muenster.de möglich.

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