Großeinsatz

Sucheinsatz in Kleve: Der Fall wird immer mysteriöser

Die Polizei durchkämmte am Freitag mit vielen Kräften den Reichswald.

Die Polizei durchkämmte am Freitag mit vielen Kräften den Reichswald.

Foto: Guido Schulmann/tv-niederrhein

Kleve.  Drei junge Niederländer meldeten sich bei der Polizei. Sie gaben an, einen Wilderer gesehen zu haben. Der Opel Corsa war nicht zugelassen.

Die großangelegte Suche im Klever Reichswald vom vergangenen Freitag bleibt sehr mysteriös. Die Polizei teilte jetzt am Montag mit, dass drei junge Niederländer der Polizei einen Hinweis gegeben hätten, dass sie im Reichswald einen Mann gesehen haben, der ein Tier zerlegt habe. Daraufhin hätten sie Angst bekommen und seien geflüchtet. Den Schlüssel hätten sie im Corsa steckenlassen. Dieser ist nun weg.

Wo die drei jungen Niederländer den Wagen abgestellt haben, ist unklar. Polizeisprecherin Corinna Saccaro gibt gegenüber der NRZ an, dass es im Bereich B 504, Kartenspielerweg gewesen sein muss. Aber auch am englischen Ehrenfriedhof an der Grundwaldstraße wurde gesucht.

Niederländer erzählten der Polizei unterschiedliche Dinge

Die Polizei ist ob der Aussagekraft der drei Niederländer skeptisch. Sie hätten unterschiedliche Dinge erzählt. Der Reichswald wurde großflächig abgesucht, mit mehreren Einsatzwagen, Kräften der Hundertschaft, eine Reiterstaffel und auch Polizeihubschrauber wurde eingesetzt. Gefunden wurde der Opel Corsa nicht. Der Wagen hatte auch keine Zulassung. Der Wagen wurde offenbar gestohlen, nachdem die Männer den Wagen verlassen hatten. Weiteres Licht in diesen Fall konnte nicht gebracht werden.

Unklar ist, warum sie den Schlüssel haben stecken lassen, was sie genau gesehen haben und warum sie geflüchtet sind. Die mögliche Zerlegestelle des vermeintlichen Wilderers wurde ebenfalls nicht gefunden.

Die Kripo Kleve nimmt Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen oder zum Verbleib des Fahrzeugs unter Telefon 02821/5040 entgegen. (AG)

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