Weiterbildung

Wichtige Programm für Migrantenfamilien im Kreis Kleve

Die Landtagsabgeordneten Günther Bergmann und Margret Voßeler-Deppe (2.v.r.) waren bei der FBS in Kleve.

Die Landtagsabgeordneten Günther Bergmann und Margret Voßeler-Deppe (2.v.r.) waren bei der FBS in Kleve.

Foto: Ronja Kirchner

Kleve.  Über das Kommunale Integrationszentrum können wichtige Bildungsangebote gemacht werden. Die CDU im Kreis hatte sich lange gegen ein KI gesperrt.

Pro Jahr werden an den Standorten der Familienbildungsstätte Kreis Kleve rund 38.000 Unterrichtsstunden angeboten. Rund zehn Prozent der Bevölkerung nutzen das Programm. „Diese Zahl ist beeindruckend und unterstreicht die große Menge an Menschen, die durch die FBS erreicht wird“, sagte CDU-Landtagsabgeordneter Dr. Günther Bergmann, der sich gemeinsam mit seiner Kollegin Margret Voßeler-Deppe MdL zum achten Mal mit den Leiterinnen der Einrichtungen des Katholischen Bildungsforums im Kreisdekanat Kleve austauschte.

Familienbildungsstätte musste sparen

Ziel dieses regelmäßigen Gesprächs ist es, eine gute Zusammenarbeit zwischen Politik und der Familienbildungsstätte zu gewährleisten. Sowohl Voßeler-Deppe als auch Bergmann betonten während des Gesprächs mehrfach, dass ihnen die FBS am Herzen liege und dass sie die Arbeit der Mitarbeiter sehr wertschätzten.

Ursula Kertelge, Leiterin der FBS Geldern-Kevelaer und FBS Kalkar, betonte, dass sowohl Frauen als auch Männer gleichermaßen das Angebot wahrnehmen. Immer mehr Väter würden an Kursen der FBS teilnehmen. Allerdings wurde die Arbeit der FBS durch strukturelle Veränderungen eingeschränkt. „Diese waren nötig, da die Mittel, welche die FBS vom Bistum zur Verfügung gestellt bekommt gekürzt wurden,“ erklärt Kirsten Lommen, Leiterin des Bildungsforums und des Kath. Bildungswerkes Kleve. So wurde unter anderem auf der Führungsebene Personal eingespart. Nur noch eine Person ist für die Führung der Bildungseinrichtungen an verschiedenen Standorten zuständig.

Zudem werden einige Angebote zentral organisiert und dann an mehreren Standorten angeboten. Erfreut waren die Gesprächsteilnehmer, dass trotz der knappen Ressourcen alle Standorte und auch weitestgehend die Mitarbeiter und das Angebot gehalten werden konnten. Für diese Leistung sprach Dr. Bergmann ein großes Lob aus und betonte, dass er und Margret Voßeler-Deppe die FBS auch in Zukunft begleiteten.

KI ist für die FBS ein Gewinn

Durch eine Erhöhung der Landesmittel in jüngster Zeit konnten viele Bereiche personell wieder besser besetzt werden. Auch eine Kooperation der FBS und des Kommunalen Integrationszentrums sei auf beiden Seiten gewinnbringend, sagte Kirsten Lommen. Ein Beispiel ist ein neues Projekt, an dem gearbeitet wird mit dem Namen „Griffbereit“. In diesem geht es darum Sprache, Werte, aber auch kulturelle Inhalte an Migranten aller Art zu vermitteln, erklärt Lommen. Um die Sprachbarriere zu lockern, wird die Leitung von zwei Personen übernommen. Einem Muttersprachler mit Migrationshintergrund und einem Dozenten. Das Angebot richtet sich vor allem an Eltern mit ihren Kindern. Es soll die Teilnehmer auch an andere Veranstaltungen der FBS heranführen, erklärt Ursula Kertelge.

  • Bessere Weiterbildung via Internet
  • Durch ein jährliches Gespräch möchten die Landespolitiker Bergmann und Voßeler auch erfahren, welche Anforderungen die Weiterbildungsträger an die Landespolitik in Düsseldorf stellen.
  • Denn auch in Zukunft liegt der Fokus auf Weiterbildung auf Digitalisierung: „Durch digitale Medien sollen noch bessere Bildungsmöglichkeiten verwirklicht werden“, so der CDU-Politiker Günther Bergmann.

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