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Neues „Welcome Center“ für Studierende in Klever City

Welcome Center Hochschule Rhein-Waal

Welcome Center Hochschule Rhein-Waal

Foto: Astrid Hoyer-Holderberg

Kleve.  Hochschule Rhein-Waal rückt mit ihrem Welcome-Center näher an die Innenstadt heran. Studierende und ihre Familien bekommen hier Informationen.

„Die Hochschule rückt näher an die Stadt und die Stadt näher zur Hochschule“, freute sich der Präsident der Hochschule Rhein-Waal, Dr. Oliver Locker-Grütjen. Wo in den letzten Jahren das Bürgerbüro der Stadt den Einwohnern Informationen gab, haben jetzt das „Welcome Center“ und die Zentrale Studienberatung der Hochschule eröffnet und geben den Neubürgern-auf-Zeit die Informationen, die sie fürs Studium brauchen.

„Die Mitarbeiter tun hier einen extrem wichtigen Job“

Der Empfang in schicker, farbenfroher Inneneinrichtung liegt im Erdgeschoss der Minoritenstraße 1. „Eigentlich die wichtigste Stelle, wir haben mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen“, so Locker-Grütjen. „Die Mitarbeiter tun hier einen extrem wichtigen Job, sie sollen hier mit Motivation und Freude arbeiten. Die Räumlichkeiten drücken Willkommen aus.“

An der Minoritenstraße 1

Vormals lag das Willkommens-Center erst im Backstein-Hafenmeisterhäuschen, da wurde es zu eng, dann in der ersten Etage der Bibliothek „Wissensspeicher“ nebenan. Auch da zu wenig Platz. 2017 nahm die Hochschule den Vorschlag an, in das Haus der Deutschen Bank zu ziehen, in dem das Bürgerbüro lag, bis es ins sanierte Rathaus integriert wurde.

Anfangs hörte Locker-Grütjen sogar sanfte Beschwerden, dieses Welcome-Center am Rathausparkplatz sei „zu weit weg“ vom Campus. Darüber muss er dann doch lachen, er, der vom Campus Duisburg/Essen kam. „Mittlerweile sind alle extrem froh“, über dieses neue Einfallstor, weiß er. „Ich hoffe, das ist nicht die letzte Örtlichkeit zentral in Kleve, die wir zur Verfügung gestellt bekommen. Internationale Gäste muss man ja auch unterbringen... aber ich will nicht zu weit vorgreifen“, richtete der neue Präsident gleich den Blick nach vorn.

Das Gegenüber bekommt eine Aufwertung

Auch der stellvertretende Verwaltungsleiter Willibrord Haas (Kämmerer und Dezernent für Familie und Soziales der Stadt) sah in die Zukunft, aber einfach durchs Fenster auf den Rathausparkplatz.

Er erwarte, „dass das Gegenüber hier auch eine Aufwertung erfährt“. Er setzt auf die „Symbiose“, die die Menschen an Hochschule, in der Stadt und in Unternehmen miteinander eingehen mögen. „Die Hochschule tut den beiden Städten Kleve und Kamp-Lintfort und der Region gut“, versicherte er dankbar. „Die Studierenden sollen hier beste Ausbildung und Bildung bekommen und vor allem sich wohl fühlen“, hoffte er als Vertreter der Stadt.

Junge Leute und Familien beraten

Im Welcome-Center werden junge Leute beraten, die entweder als Neulinge oder bereits Studienende Lösungshilfe für Alltagsprobleme erhoffen oder beispielsweise einen Termin ausgemacht hatten – Internationale kommen dann auch mit der ganzen Familie. Ihnen gibt beispielsweise Sara Khaffaf-Roenspieß den Überblick über Studienfächer, Zulassungsvoraussetzungen, Finanzierung, Kompetenzen. Sie und Mentorinnen und Mentoren aus 13 Nationen berichten im Welcome-Center mitunter aus eigener Studenten-Erfahrung. „Wir wollen auch den Eltern ein gutes Gefühl geben“, sagt sie.

Die Beratung sei immer ergebnisoffen. „Wir denken auch für Kamp-Lintfort mit und informieren auch über Studienfächer, die es hier nicht gibt“, erklärt Dr. Petra Radtke im Namen der Kollegen aus dem Erdgeschoss. Sie sitzt aber eine Etage höher in den Hochschul-Büros – für die die Holzverkleidung der Deutschen Bank von den Wänden geholt wurde. Sie leitet die Abteilung Studierendenservice und hat mit den konkreten Umsetzungen, den Anträgen zu tun. Neben ihr in den Büros sitzen außerdem der Psychologe und Kollegen vom Prüfungsservice.

Übrigens auch wenn Klever Schulabgänger Informationen zum Thema Studium brauchen, könnten sie hier zumindest eine erste Anlaufstelle finden.

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