Olpe

5. Dezember: Aldi-Eröffnung nach vier Monaten Bauzeit

Aldi Nord kann seine neue Filiale zwischen der Bruchstraße in Olpe und der Trift am Donnerstag, 5. Dezember, eröffnen. Bei der Baustellenbegehung werden noch einmal letzte Details besprochen: (von links) Franziska Bach (Aldi), Diplom-Bauingenieur Jörg Niederschlag, Bauleiter Marc Bernhardt (Büro Niederschlag) und Daniel Selbach (Aldi).

Aldi Nord kann seine neue Filiale zwischen der Bruchstraße in Olpe und der Trift am Donnerstag, 5. Dezember, eröffnen. Bei der Baustellenbegehung werden noch einmal letzte Details besprochen: (von links) Franziska Bach (Aldi), Diplom-Bauingenieur Jörg Niederschlag, Bauleiter Marc Bernhardt (Büro Niederschlag) und Daniel Selbach (Aldi).

Foto: Foto: Josef Schmidt

Olpe.  Aldi wird am Donnerstag, 5. Dezember eröffnen. Die Stadt plant für eine bessere Zufahrt noch einen weiteren Kreisel.

Erst Mitte August konnten die Bagger für den Neubau des Aldi-Marktes in Olpe loslegen, gerade einmal vier Monate später vermeldet der Discounter-Riese bereits den Termin der Neueröffnung: „Wir werden wie geplant Anfang Dezember eröffnen, genau am Donnerstag, 5. Dezember. Ab 7 Uhr morgens können die Kunden kommen“, freut sich Franziska Bach, Leiterin Immobilien und Expansion der Aldi-Nord-Zentrale Radevormwald während des Ortstermins in dieser Woche. Gemeinsam mit Jörg Niederschlag vom Gerlinger Bauingenieurbüro, dessen Bauleiter Marc Bernhardt und Daniel Selbach (Aldi, Leiter Filialbau und Technik) sah sich Franziska Bach den aktuellen Fortgang der Arbeiten an.

95 Parkplätze

Während im Innern das scheinbar ganz normale Chaos einer Baustelle wenige Wochen vor einer Eröffnung wartet, ist das „Gesicht“ des Marktes von außen bereits gut erkennbar: Viel Glas, ein dunkler Klinker, reichlich Parkplätze, 95 an der Zahl.

Im Innern wartet unter anderem eine ausgeklügelte Wärmetechnik darauf, ans Netz zu gehen: „Die Abwärme der Kühlmöbel fließt in eine Fußbodenheizung“, erklärt Daniel Selbach, einen Öl- oder Gasanschluss für eine Heizungsanlage sucht man vergeblich. Ein Verfahren, so heben Bach und Selbach hervor, dass Aldi-Nord erst seit 2017 durchgängig anwende.

Auf dem Flachdach sorgt zudem eine Photovoltaikanlage für klimafreundliche Stromgewinnung. Gewärmt werden muss im Olper Markt eine Verkaufsfläche von rund 1270 Quadratmeter, hinzu kommen Räume unter anderem für die Technik, das Lager und die Beschäftigten, zudem eine behindertengerechte Kundentoilette.

Heimisches Handwerk bevorzugt

Während Aldi bisher überwiegend mit Generalunternehmern arbeitete, hatte sich der Discounter für Olpe dazu entschlossen, mit dem örtlichen Bau- und Planungsbüro Niederschlag aus Wenden zusammen zu arbeiten. Jörg Niederschlag: „Überwiegend heimische Handwerksbetriebe haben den Zuschlag erhalten.“ So unter anderem die Firma Egon Behle (Kirchhundem), der Fertigteil-Betonbauer Runkel (Siegen), Tiefbau Beck (Drolshagen), Fenster Hoffmann (Wenden), Elektro Görg (Siegen).

Franziska Bach: „Ein Verfahren, das sich bewährt hat.“ Jörg Niederschlag arbeitet bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten für den Discounter.

Wie bereits berichtet, kann der neue Aldi von der Bruchstraße nur aus Richtung Olpe City angefahren werden, die Abfahrt erfolgt ausschließlich über die Trift.

Zusätzlicher Kreisverkehr

Des weiteren plant die Stadt Olpe einen neuen Kreisverkehr an der Kreuzung Stellwerkstraße/In der Trift, um die Einfahrt zur Trift aus allen Richtungen zu erleichtern. Winfried Quast vom Olper Stadtplanungsamt informierte auf Anfrage, das notwendige Grüne Licht der Bezirksregierung stehe noch aus, sollten die Arnsberger die Planung durchwinken, werde man loslegen.

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